Munich Startup
Eure Startups des Jahres

Eure Startups des Jahres

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

22. Dezember 2022

3 Min. Lesezeit

Presize
Presize: Bereits im April gab es Berichte darüber, dass der Facebook-Mutterkonzern Meta das Münchner Startup Presize übernommen hat – die beiden Unternehmen schwiegen jedoch dazu. Im August wurde die Übernahme dann bestätigt. Presize hat einen digitalen Größenberater für Onlineshops entwickelt, der anhand einer Körperdrehung des Nutzers vor der Smartphone-Kamera dessen Kleidungsmaße vermisst. Die Lösung soll die Passform online verkaufter Kleidungsstücke verbessern und so die Zahl der Retouren vermindern. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)
Julian Hallet und Robin Drummond, Gründer von Happy Ocean Foods (v.l.)
Happy Ocean Foods: Das Münchner Foodtech-Startup überzeugte im Mai in der ‚Höhle der Löwen‘ und konnte nach harten Verhandlungen die TV-Show mit zwei neuen InvestorInnen verlassen. Nico Rosberg und Dagmar Wöhrl stiegen beide bei Happy Ocean Foods ein und erhielten für 300.000 Euro 14 Prozent am Unternehmen. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)
Ottobahn
Ottobahn: Mit einer schienenbasierten Kabinenbahn will Ottobahn den Verkehr revolutionieren. Bereits im Februar erreichte das Startup aus Taufkirchen einen Meilenstein für sein Vorhaben: Das Landratsamt München erteilte für die erste Teststrecke die Baugenehmigung. Die Tests, die dort durchgeführt werden sollen, sind eine wesentliche Voraussetzung für eine Betriebsgenehmigung, die bereits vom TÜV Süd begleitet wird. Später soll die Teststrecke nach den Wünschen des Taufkirchner Gemeinderats Teil der ersten kommerziellen Verbindung werden. (Foto: Ottobahn)
Arive
Arive: Zu Beginn des Jahres konnte sich Arive eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 18 Millionen Euro sichern. KundInnen können über Arive schnell und einfach hochwertige Konsumgüter bestellen und sich diese innerhalb einer halben Stunde nach Hause liefern lassen. Dabei setzen die Münchner nicht wie andere Express-Lieferdienste auf Lebensmittel. Stattdessen bringt Arive seinen KundInnen Produkte aus Kategorien wie Technik, Schmuck, Kosmetik, Selfcare und Home nach Hause. Mit dem frischen Kapital soll die Expansion in neue Städte in Deutschland, aber auch international vorangetrieben werden. (Foto: Arive)
Personio
Personio: Im September wurde laut Medienberichten bekannt, dass Personio sich in einem neuen Bürokomplex im Münchner Bahnhofsviertel einmietet. Hinsichtlich des Vertragswerts sollte es sich zum damaligen Zeitpunkt um die größte Vermietung in der Geschichte Münchens handeln. Pro Quadratmeter zahle das Unternehmen knapp 50 Euro Miete im Monat, meldete die Süddeutsche Zeitung. Über die Vertragslaufzeit von 15 Jahren kämen damit rund 350 Millionen Euro Mietkosten für das Münchner Unicorn zusammen. Personio wurde 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet. Das Münchner Startup bietet eine Personalsoftware für kleine und mittelständische Unternehmen an. (Foto: Personio)
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