Munich Startup
Münchner Startups revolutionieren den E-Commerce

Münchner Startups revolutionieren den E-Commerce

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

2. Juli 2020

3 Min. Lesezeit

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Mit Presize wurde vor kurzem ein E-Commerce-Startup aus München beim Digitaltag zum Startup-Champ 2020 gekürt. Im Podcast nutzen wir die Gelegenheit, um uns mit verschiedenen Painpoints im Onlinehandel vertraut zu machen und betrachten die Lösungen einiger Münchner Startups.

Das erste große Problem, das einer Lösung bedarf, sind Retouren. Laut Statista wurden in Deutschland im Jahr 2018 etwa 490 Millionen Artikel in gut 280 Millionen Paketen zurückgeschickt. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund 5,5 Milliarden. Im Bereich Bekleidung und Schuhe ist die Retourenquote besonders hoch, im Schnitt wird hier gut jeder dritte Artikel zurückgeschickt, so die Universität Bamberg. Zudem müssen die Retouren wiederaufbereitet werden, bevor sie wieder in den Handel gehen können. Laut EHI liegen hier die Kosten pro Artikel bei durchschnittlich 10 Euro, die Uni Bamberg kommt sogar auf über 15 Euro. Presize nimmt sich des Problems der hohen Retourenquote im Modegeschäft mit seiner mobilen Body-Scanning-Technologie an. Wie genau das Startup das macht, erfahrt ihr ab Minute 5:10.

Auf der letzten Meile sind die Probleme des E-Commerce altbekannt: Nachdem beim Shopping im Netz alles schnell und reibungslos abgelaufen ist, müssen die KundInnen auf ihre Waren warten. Im schlimmsten Fall kommt sie dann an, wenn sie sie nicht entgegennehmen können. Dann müssen sie ihren Paketen nachlaufen. Die drei Startups Tiramizoo, Parcellab und Emmasbox sind angetreten, dieses Problem zu lösen – allerdings auf unterschiedliche Weise. Während Tiramizoo sich um die Organisation des Versands selbst kümmert, will Parcellab das Tracking der Pakete verbessern. Emmasbox wiederum vertreibt Abholboxen. Die Details erfahrt ihr an Minute 10:25.

Der dritte Painpoint des Onlinehandels, den wir im Podcast beleuchten, ist die Loyalität der KundInnen – bzw. deren Mangel. Denn im Netz ist die Konkurrenz mit dem vermeintlich besseren Angebot ja immer nur ein paar Klicks entfernt. Mit Bonusprogrammen können Händler die KundInnen bei der Stange halten. Doch was im stationären Handel seit langem gut funktioniert und auch Amazon mit seinem Prime-Angebot erfolgreich vormacht, haben viele Onlineshops lange vernachlässigt. Loyalty Prime ist angetreten, dies mit seiner Kundenbindungsplattformen auf SaaS-Basis zu ändern. Händler, denen das zu viel des Guten ist, können aber auch damit anfangen, besseren Service als die Konkurrenz zu bieten – etwa, indem sie Services wie die von Presize, Parcellab oder Adnymics anbieten. Alles Weitere dazu hört ihr ab Minute 20:00.

Von E-Commerce zu Digital Health

Im zweiten Teil des Podcast nehmen wir das 23-Millionen-Invest in Kaia Health genauer unter die Lupe. Erfahrt ab Minute 24:20 nicht nur, wer in der aktuellen Finanzierungsrunde mit von der Partie war, sondern auch, was das Health-Startup mit Golf zu tun hat und wie Business Angel Florian Huber zu Kaia Health gefunden hat.

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