Munich Startup
Münchner Gründer überzeugen bei Weconomy 2018

Münchner Gründer überzeugen bei Weconomy 2018

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

19. Oktober 2018

2 Min. Lesezeit

Die Gewinner von Weconomy 2018 stehen fest: Zehn Startups überzeugten die Jury von ihrer Geschäftsidee. Die ausgezeichneten Innovationen kamen unter anderem aus den Bereichen Industrie, Medizintechnik und Informationstechnologie. Unter den glücklichen Siegern befinden sich auch drei Münchner Unternehmen.

Das erste prämierte Unternehmen aus der bayerischen Landeshauptstadt, Blickfeld, stattet autonom fahrende Autos mit Scannern aus Silizium aus und verleiht den Fahrzeugen quasi Augen. Jungunternehmerin Miriam Haerst vom zweiten Münchner Sieger-Startup  Kumovis hat einen 3D-Drucker mit integrierter Reinraum-Umgebung entwickelt, mit dem medizinische Implantate individuell angefertigt werden können.  Und mit Hilfe des Gewinners    Contunity  können Schaltkreise und  eingebettete Systeme ohne großes Wissen rund um Programmiersprache oder Hardware entwickelt werden. Knapp 100 Startups haben sich für die zwölfte Runde von Weconomy beworben, die elfköpfige Jury hat aus 20 Finalisten am Dienstag die zehn Gewinner gekürt.

„Hier geht es nicht um Rankings und Geldpreise“

Weconomy unterstützt die Gründer von nun an ein ganzes Jahr intensiv bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen.   Dabei profitieren die zehn Gewinner von dem Wissen erfahrener Unternehmer und erhalten individuelle Unterstützung zu unterschiedlichen Themen wie Markteintritt, Produktentwicklung sowie Organisations- und Unternehmensentwicklung.

„Weconomy ist die Plattform für Durchstarter mit guten Ideen. Hier geht es nicht um Rankings oder Geldpreise, sondern um professionellen Austausch zwischen Startups und Entscheidern. Dabei entsteht nicht selten der Ratschlag, der den Unterschied machen kann“,

sagt Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Chairman of the Advisory Council der Roland Berger GmbH und Juryvorsitzender des Gründerwettbewerbs.

„Deutschland braucht mehr Gründer mit innovativen Geschäftsideen. Denn sie fordern etablierte Unternehmen heraus und stärken so unsere Volkswirtschaft insgesamt. Dazu leistet Weconomy mit dem exzellenten Netzwerk der Wissensfabrik einen wichtigen Beitrag.“

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