Munich Startup
Uniscon sichert sich Deal mit der Telekom

Uniscon sichert sich Deal mit der Telekom

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

March 31, 2017

2 min. read time

 Ab sofort erweitert die Deutsche Telekom ihre Managed Security Services um das Angebot der „Versiegelten Cloud“. Damit nutzt das Unternehmen die Technologie des Münchner Startups Uniscon (mit Sitz im MTZ) in seinen Rechenzentren.

Das deutsche High-Tech-Unternehmen Uniscon mit gerade einmal 40 Mitarbeitern stellt dabei jene patentierte Datacenter-Technologie, die es auch Trägern von Berufsgeheimnissen erlaubt, die hochsicheren Rechenzentren der Telekom zu nutzen. Von dieser Kooperation erwartet sich Martin Kinne, CEO der Uniscon GmbHeinen Wissensaustausch mit den hochspezialisierten Experten der Telekom, der einen gewaltigen Zuwachs an IT- und Datensicherheit in der Cloud verspricht“.

Der neue Geschäftsbereich Telekom Security der Deutschen Telekom will ein europäischer Leader im Bereich der Managed Security Services werden.

„Mit Angeboten wie der ‚Versiegelten Cloud‘ stärken wir unsere Position auf diesem Feld“,

sagte Dirk Backofen, Leiter Telekom Security. Backofen weiter:

„Kunden Lösungen vorzuschlagen, die höchste IT- und Datensicherheit gewährleisten, ist dabei unser Ziel.“

Die Versiegelte Cloud verbindet laut Uniscon einfache Bedienung mit hoher Sicherheit. Der Dienst kann offenbar selbst für Träger von Berufsgeheimnissen, wie etwa Ärzte, Anwälte und Behörden verwendet werden.

Cloud Computing auf einem neuen Level

Hintergrund ist: Die Versiegelungs-Technologie stellt auf rein technische Weise sicher, dass keine dritte Partei – nicht einmal der Betreiber des Dienstes – an die Daten herankommt. Zu den technischen Maßnahmen gehören eine spezielle Schlüsselverteilung, ein Data-Clean-Up im Fall eines Zugriffversuchs und eine Dekorrelation der Datenströme, die in die versiegelte Cloud hinein- und herausfließen.

Damit schließt diese Versiegelungs-Technologie eine äußerst sensible Sicherheitslücke typischer Cloud-Umgebungen: Die Zugriffsmöglichkeiten von Insidern. Kinne:

„Technische Maßnahmen verhindern, dass ein Mitarbeiter oder jemand, der sich im Rechenzentrum aufhält, an die Daten herankommt, die auf den Servern verarbeitet werden“.

Der  Geschäftsführer freut sich über die Partnerschaft mit der Telekom. Gemeinsam mit deren technischer Expertise, sagt er, „heben wir jetzt Cloud Computing auf ein neues Level.“

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