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TECHFEST Munich: „Wir wollten das Format Hackathon neu denken und weiterentwickeln“

TECHFEST Munich: „Wir wollten das Format Hackathon neu denken und weiterentwickeln“

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

5. September 2016

5 Min. Lesezeit

Der Countdown läuft! Am kommenden Freitag startet das erste TECHFEST Munich unter dem Motto: More than a Hackathon.  Wir wollten von Alexander Waldmann, zuständig für den TechAudit im TECHFEST Team, wissen, was das TECHFEST ausmacht, welche Startups mit am Start sind und warum man das TECHFEST auf keinen Fall verpassen sollte.

Alexander Waldmann, Orga-Team TECHFEST (© UnternehmerTUM /P. Ranz)
Alexander Waldmann, Orga-Team TECHFEST (© UnternehmerTUM /P. Ranz)

1. More than a Hackathon! Was erwartet uns also am ersten TECHFEST Munich?

Das TECHFEST Munich ist eine Kombination aus Hackathon, Makethon und Festival. Etwas Vergleichbares gibt es bislang noch nicht! Die Teilnehmer sind bunt gemischt – hier treffen Tech-Enthusiasten, Hacker, Gründer, Biologen, und Designer zusammen.

Was Euch erwartet: ungewöhnliche Themenstellungen wie z. B. „Hackt das Chemie-Labor der Zukunft“ oder „Wie Virtual und Augmented Reality unsere Zukunft beeinflussen“, die High-Tech-Werkstatt MakerSpace mit Lasercuttern und 3D-Druckern und natürlich jede Menge Preise. Außerdem haben wir bekannte Redner aus der Szene zu Gast, z. B. Johann Romefort von Stylight und Amazon oder Ciro Nunes, Google Expert für Angular. Ein Rahmenprogramm mit DJs, Live-Bands, Tai-Chi und vielen Überraschungen sorgt für eine lässige Festivalatmosphäre.

2. Wie kam es zur Idee, das TECHFEST auf die Beine zu stellen?

UnternehmerTUM organisiert schon lange Hackathons und vergleichbare Events – wie zum Beispiel Think.Make.Start. Es ist unglaublich, wie viele tolle Ideen in nur 72 Stunden entstehen, welche Innovationskraft in dem Format Hackathon steckt! Leider sind Hackathons in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen – Inhalt, Innovationskraft und Atmosphäre sind dabei oftmals auf der Strecke geblieben. Wir wollten daher das Format Hackathon neu denken und weiterentwickelnmore than a hackathon lautet daher unser Motto:

  • more disciplines – das TECHFEST ist offen für Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen wie Informatik, Robotik und Maschinenbau, aber auch für Maker und Designer.
  • more impact – wir wollen, dass aus einem Hackathon-Projekt mehr werden kann- daher bieten wir ausgewählten Teams im Anschluss an, ihre Idee mit UnternehmerTUM weiter zu entwickeln und vielleicht sogar ein Startup hochzuziehen.
  • Und natürlich: more fun!

3. Wer kann am TECHFEST teilnehmen? Und aus welchen Bereichen sollen Projekte umgesetzt werden?

Das TECHFEST ist für kluge Querdenker. Es ist ein großes Anti-disziplinäres Event bei dem wir Hacker, Maker und Designer zusammenbringen wollen, die dann etwas ganz Neues erschaffen. Zum Beispiel einen Bio-Hacker, eine Virtual Reality Designerin oder ein Data Scientist, der Fußball analysieren will. Alle eint: Sie brennen für neue Technologie, können und wollen querdenken und interessieren sich dafür, was in anderen Bereichen bzw. Industriefeldern passiert.

Wir stellen eine große Vielfalt an Themen und Technologien unserer Partner vor: „Mobility“ von MAN, „Illumination“ von OSRAM und „Smart Automation“ von AstraZeneca. Ziel ist es, einfache Lösungen für komplexe Fragen zu entwickeln – also „wo drückt denn der Schuh“ oder aber auch „was kann man alles machen, wenn man zwei Technologien zusammen wirft?“ Dafür gibt es dann z.B. von Adidas Sensorbälle oder Sportbekleidung, aber vielleicht bringen die Teilnehmer auch Abendkleider zum Leuchten? Von Amazon gibt es AWS Cloud Credits, von next47 by Siemens die HTC Vive und Hololens, von Intel eine Ladung Arduinos und von Flixbus gleich einen ganzen Bus zum hacken. Wir wollen unsere Teilnehmer motivieren, möglichst verrückte Ideen auszuspinnen. Und für alle, die ganz frei was Abgedrehtes, Neues ausprobieren wollen, gibt es den „Wild Track“ der Stadt München.

 4. Welche Startups sind am Start? Und welche Rolle spielen sie beim TECHFEST?

Das Münchner Startup NavVis ist auch am Start (© NavVis)
Das Münchner Startup NavVis ist auch am Start (© NavVis)

Als wir das TECHFEST gestaltet haben, war für uns von vornherein klar: Startups müssen dabei sein. Dort sitzen viele Querdenker, Erfinder und Hacker. Durch den wilden Branchen-Mix der Startups beim TECHFEST versuchen wir zu zeigen: Spannend wird‘s, wenn sich ganz unterschiedliche Leute zusammentun!
Daher kommt von eGym das „smarte“ Trainingsgerät, von General Interfaces sind Unity Experten dabei, NavVis stellt einen mobilen 3D Scanner und SynBio.info hält mit AstraZeneca gleich einen ganzen Workshop zum Labor der Zukunft. Die Startups sind sowohl als Teilnehmer als auch als Partner mit dabei. Sie zeigen den Teilnehmern, das ein Funke, der bei einem Hackathon entsteht, sich ganz schnell zu einem Feuer ausbreiten kann. Einige haben schließlich genauso angefangen.

5. Warum sollte man das TECHFEST auf keinen Fall verpassen?

Das TECHFEST bietet spannende Themen, neue Technologien – eine Hardware Library mit vielen Gadgets, von Arduinos bis zur Hololens – und tolle Preise – Wiesn-Tische, Flugtickets, Tablets und natürlich Cash. DJs sorgen den ganzen Tag für die Stimmung, Essen und Getränke gibt es rund um die Uhr, wer will, kann im Zelt übernachten. Das Highlight aber sind die Midnight-Surprises, zu denen ich hier nicht mehr sage als: Es lohnt sich bis nachts zu bleiben!

Alex Waldmann hat an der TU München und dem MIT Informatik studiert und kümmert sich im TECHFEST Team um den TechAudit. Er ist Project Leader Tech Talents bei UnternehmerTUM.

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