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Startups setzen auf Software-Tools von Drittanbietern

Startups setzen auf Software-Tools von Drittanbietern

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

10. Juni 2017

2 Min. Lesezeit

Slack, Trello, Salesforce, Hubspot, Pipedrive, die Google Cloud Platform oder  Amazon Web Service — Softwareprogramme und IT-Infrastruktur, die für viele Startups essentiell sind. Und in den Augen vieler auch dazu beigetragen haben, dass das Gründen von Startups in den letzten fünf Jahren deutlich einfacher geworden ist.

In einer aktuellen Umfrage, in der 227 Mitarbeiter von Startups sowie Entwicklerinnen und Entwickler befragt wurden, sind sich 90 Prozent der Befragten nicht nur sicher, dass das Gründen eines Startups durch  Tools wie Slack & Co in den letzten  fünf Jahren einfacher geworden ist. 80 Prozent sind auch der Meinung, dass Gründen dadurch günstiger geworden ist.

Der Einsatz dieser Tools ist aber nicht nur kostengünstig, sondern ermöglicht es den Gründern auch, von überall und zu jeder Zeit an ihren Projekten zu arbeiten. Besonders für Startups in der Anfangsphase, die noch nicht über eigene Büroräumlichkeiten verfügen oder deren Teams auf unterschiedliche Städten oder gar Länder verteilt sind, schafft der Einsatz dieser Programme völlig neue Möglichkeiten.

Und welche Tools stehen in der Top-Liste der Startups?

  • Kommunikation und Zusammenarbeit:  Slack und Trello
  • Hosting und Datenspeicherung:  Amazon Web Services und Google Cloud Platform
  • Kundenmanagement: Salesforce, Hubspot oder Pipedrive
  • Datenauswertung: Google Analytics und Tableau
  • Bezahldienste: Paypal oder der Studiensponsor Stripe

Diese Softwareprogramme und IT-Infrastruktur erleichtern also das Arbeiten vieler junger Unternehmen und machen es in manchen Fällen überhaupt erst möglich. Die Kehrseite davon: Startups machen sich von ihnen auch abhängig. In der Umfrage geben zwei Drittel der Befragten an, dass ihr Unternehmen in der derzeitigen Form nicht existieren könnte, wenn sie nicht auf Software-Tools von Drittanbietern zurückgreifen könnten. Eine Abhängigkeit, die also auch  Gefahren mit sich bringt, die vor allem junge Unternehmen leicht ins Straucheln bringen könnten.

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