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Smarte Lichtmasten: Wettbewerb sucht innovative Lösungen

Smarte Lichtmasten: Wettbewerb sucht innovative Lösungen

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

4. Oktober 2017

2 Min. Lesezeit

München geht beim Thema Smart City voran. In einem „Open Call“ sucht die Landeshauptstadt Ideen, wie Münchner Lichtmasten Teil der Stadt der Zukunft sein können. Bewerbungsschluss ist der 3. November.

Der Wettbewerb sucht innovative Ideen und Technologien für sensorbasierte Dienste, die in speziell ausgerüsteten Münchner Lichtmasten als zentrale Elemente der Smart City dienen können. Startups, Forscher und Unternehmen aus den Bereichen Sensorik und Aktorik können sich ab sofort bewerben.

Fragen, auf die der Innovationswettbewerb Antworten sucht, sind etwa: Wie können Lichtmasten Daten aus der Umgebung zielführend und sicher sammeln und welche Daten sollen das sein? Welches Nutzungspotenzial haben die Daten für das Projekt-Quartier? Welche Zusatzfunktionen können die Masten selbst Passanten in ihrer Nähe bieten? Mögliche Themen der Bewerbungen können beispielsweise sensorbasierte Umweltlösungen zu Wetterdaten, Geräuschpegel und Pollenflug sein. Es sind jedoch auch völlig andere Ideen und Kombinationen möglich.

Experimentieren an präparierten Lichtmasten

Die eingereichten Bewerbungen können an vorbereiteten Lichtmasten getestet werden: Das Münchner Baureferat hat zu dem Zweck Lichtmasten um Betriebsräume und eine zusätzliche Spannungsversorgung erweitert. Zur Kommunikation der Systeme steht M-WLAN als Verbindung zum Internet zur Verfügung.

Der Innovationswettbewerb ist Teil des EU-Projekts „Smarter Together“. Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe neuester Technologie und intelligent genutzter Daten Antworten auf die Zukunftsfragen der Stadtentwicklung zu finden. Das soll langfristig Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Europas Städten erhöhen. Zentrale Bereiche des Projekts sind IT-Technologien, Mobilität, Energie sowie Bürgerbeteiligung. Die EU-Kommission hat 2015 München zusammen mit Lyon und Wien ausgewählt, um solche Smart City Lösungen bis 2021 zu entwickeln und zu erproben. Das Münchner Projektgebiet dafür ist Neuaubing-Westkreuz/Freiham.

Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen stehen hier zur Verfügung.

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