Munich Startup
5 Startups aus dem SEA-Kosmos

5 Startups aus dem SEA-Kosmos

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

November 10, 2022

3 min. read time

Zarah Bruhn Social-Bee
Social-Bee will als Dienstleister dazu beitragen, anerkannte Geflüchtete aktiv in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu integrieren. Dazu kombiniert das Münchner Unternehmen, das 2015 von Maximilian Felsner und Zarah Bruhn gegründet wurde, die traditionelle Zeitarbeit mit einem Integrationskonzept bestehend aus gezielter Qualifikation, sozialpädagogischer Betreuung und Freizeitaktivitäten. Geflüchtete werden bei Social-Bee fest angestellt und an Firmen – vom kleinen Familienbetrieb bis zum DAX-Konzern – überlassen. Darüber hinaus kümmert sich Social-Bee um sprachliche, berufliche und soziale Integration. Ziel ist es, Geflüchtete als vorqualifizierte Talente spätestens nach 1,5 Jahren in eine Ausbildung oder qualifizierte Festanstellung zu vermitteln. (Foto: Social-Bee)
2016 gründeten Fabian Eckert und Florian Pachaly Recup mit dem Ziel, ein deutschlandweites Mehrweg-Pfandsystem aufzubauen und damit eine einfache, attraktive und nachhaltige Alternative zu Einwegverpackungen zu schaffen. Mittlerweile konnte das Münchner Unternehmen deutschlandweit ein flächendeckendes Pfandnetz mit über 13.500 Aus- und Rückgabestellen aufbauen. Das kommt auch auf Investorenseite gut an: Im Juni diesen Jahres sammelte Recup 12 Millionen Euro für den weiteren Ausbau seines Mehrwegsystems ein. Gemeinsam mit dem bestehenden Gesellschafter Müller Medien beteiligen sich die Blueworld Group, Summiteer und die GLS-Bank an der Finanzierungsrunde. (Foto: Recup)
Polarstern GmbH
Polarstern wurde 2011 von Jakob Assmann, Simon Stadler und Florian Henle als unabhängiger und gemeinwohlzertifizierter Ökoenergieversorger gegründet. Der Münchner Energieanbieter versorgt Haushalte und Firmen mit Ökostrom aus bayerischer Wasserkraft und Ökogas aus organischen oder pflanzlichen Ressourcen. Im Interview mit Munich Startup erklären die Gründer: „Wir haben Polarstern mit dem Ziel gegründet, nur glaubwürdig grüne Energieprodukte anzubieten, die alle auf 100 Prozent erneuerbaren Energien basieren. Auch stand für uns fest, dass wir ein verantwortungsvolles Handeln als Maxime für unser gesamtes Unternehmen verstehen.“ (Foto: Polarstern)
Nearbees bringt lokale BienenhalterInnen und EndverbraucherInnen auf seiner Online-Plattform zusammen. Dort können die VerbraucherInnen nach lokalem Honig von registrierten ImkerInnen suchen und ihn sich per Post nach Hause liefern lassen. Die Plattform will damit nicht nur den BienenhalterInnen – die die Imkerei meist nur als Hobby betreiben – bei der Vermarktung ihrer Produkte helfen, sondern auch einen Beitrag gegen das Bienensterben leisten. Mit diesem Ansatz konnte das Münchner Startup 2017 auch den Social Venture Capital Fonds BonVenture überzeugen, der einen sechsstelligen Betrag investierte. (Foto: obs ⁄ Messe Berlin GmbH⁄Volkmar Otto)
Sira Gründer
Sira Kinderbetreuung baut Großtagespflegen mit maximal zehn Kindern und zwei bis drei Betreuungspersonen sowie auch Mini-Kitas, die Siralinis (Betreuungsalter 0-3 Jahre) und Siramaxis (Betreuungsalter 3-6 Jahre). Durch die geringe Gruppengröße der Kitas wird weniger Platz benötigt und die baulichen Auflagen sind niedriger. Die Münchner können so etwa Gewerbeflächen wie ebenerdige Büro- oder Einzelhandelsflächen nutzen, die für klassische Kinderbetreuungsangebote zu klein und damit ungeeignet sind. Das Unternehmen wurde 2012 von Christina Ramgraber und David Siekaczek gegründet und besteht mittlerweile aus zwei Gesellschaften: die Sira Projekte GmbH übernimmt den Aufbau der Mini-Kitas für die Kooperationspartner, die Sira Kinderbetreuung gGmbH verantwortet als Träger den laufenden Betrieb der Mini-Kitas. Im Juli 2021 konnte sich das Münchner Unternehmen ein siebenstelliges Investment sicher, als Investor beteiligte sich der Impact-Fonds Bonventure. (Foto: Sira)
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