Munich Startup
Runde zwei: Das ist die neue Elf des Retail Tech Hub

Runde zwei: Das ist die neue Elf des Retail Tech Hub

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

March 19, 2018

2 min. read time

Nachdem vergangene Woche mit dem kassenlosen „Saturn Express“ in Innsbruck eines der ersten Pilotprojekte der ersten Runde des Retailtech Hubs live ging, startet ab dem 19. März die zweite Runde der Innovationsplattform, die gemeinsam mit dem Plug and Play Tech Center umgesetzt wird. Elf Unternehmen werden daran teilnehmen.

Die Geschäftsmodelle der unter Hunderten von Bewerbern ausgewählten Gründer reichen von intelligenten Überwachungssystemen, die auf drohende Diebstähle bereits vor der Tat hinweisen, über Smart-Home-Lösungen bis hin zu cloudbasierten Logistiklösungen für „die letzte Meile“.

Unter den elf neuen Unternehmen befindet sich auch ein Vertreter aus München. Free Machines bietet eine auf künstlicher Intelligenz basierende Lösung für Mobile E-Commerce. Das System passt sich dem Nutzer individuell an und bringt den Kunden durch intelligente Algorithmen zwei- bis viermal schneller zum gewünschten Produkt. Die Lösung ist webbasiert und funktioniert auf sämtlichen mobilen Endgeräten ohne zusätzliche Installation. Die modulare Plattform lässt sich individuell auf die Bedürfnisse des Händlers anpassen. Der Kunde kann über eine Plattform auf sämtliche Händler seines Vertrauens zugreifen.

Aachener Grundvermögen steigt mit ein

Als Partner konnte MediaMarktSaturn neben der Schwarz Gruppe mit Lidl und Kaufland auch die Aachener Grundvermögen gewinnen.

Thorsten Marquardt, Managing Director des Retailtech Hubs, sagt:

„Der Retailtech Hub hat unheimlich schnell an Fahrt aufgenommen. Mit den Pilotprojekten und den neuen Startups werden wir uns fest als Innovationstreiber für den Handel insgesamt etablieren. Dabei freut es uns, dass wir nach der Schwarz Gruppe mit der Aachener Grundvermögen einen Partner aus dem Immobilienbereich gewinnen konnten.“

Aachener Grundvermögen ist als Eigentümer von Einzelhandelsflächen in deutschen und europäischen Fußgängerzonen an einer digitalisierten und kundenorientierten Gestaltung der urbanen Stadt interessiert.

„Die Digitalisierung des stationären Einzelhandels ist in vollem Gang. Bald werden stationärer und Online-Handel ununterscheidbar zusammengewachsen sein. Als großer Eigentümer von Einzelhandelsimmobilien wollen wir vorne mit dabei sein“,

so Dr. Frank Wenzel, Geschäftsführer des in Köln ansässigen Unternehmens.

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