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Manuela Rasthofer von TerraLoupe gewinnt IDEE-Förderpreis

Manuela Rasthofer von TerraLoupe gewinnt IDEE-Förderpreis

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

29. November 2017

2 Min. Lesezeit

Manuela Rasthofer belegt mit ihrem Startup TerraLoupe den ersten Platz beim Darboven IDEE-Förderpreis — und erhält damit eine Förderung von 50.000 Euro.

Das Hamburger Unternehmen J.J.Darboven kürte am im Rahmen des Darboven IDEE-Förderpreis die innovativsten und erfolgversprechendsten Geschäftsideen  von Jungunternehmerinnen. Mit ihrem zukunftsträchtigen Konzepte gewann die Finalistin Manuela Rasthofer den ersten Platz für ihr Unternehmen TerraLoupe. Der zweite Platz ging an Frau Dr. Ağanoğlu und ist mit 10.000 Euro dotiert während der dritte mit 5.000 Euro an Tanja Nickel & Katharina Obladen verliehen wurde. Der Darboven IDEE-Förderpreis ist die einzige nationale Auszeichnung für innovative Ideen für Unternehmensgründungen von Frauen.

„Leider ist es auch im Jahr 2017 immer noch so, dass zu wenig Frauen Unternehmen gründen und immer noch benachteiligt sind“,

so Albert Darboven. Sein Anliegen: Die Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit ermutigen. Im Fokus beim IDEE-Förderpreis stehen deshalb die Geschäftsideen unternehmerischer Frauen.

Die Finalistinnen und ihre Ideen

Dieses Jahr widmete sich die Jury im Finale fünf sehr unterschiedlichen Themen: Dr. Joyce Schmatz stellte ihre bildgebende Mikrostrukturanalyse vor, die die Nanostruktur von Proben aufzeigt. Dr. Ruzin Ağanoğlu präsentierte Lab-on-Fiber Lasersonden, die es erstmals ermöglichen, Krebszellen zielgenau zu bestrahlen und dem Chirurgen Daten in Echtzeit mitzuteilen. Künstliche Intelligenz wiederum ist das Thema bei Manuela Rasthofer, die aus gewöhnlichen Luftbildern Informationsweltkarten herstellen kann. Tanja Nickel und Katharina Obladen dagegen traten mit ihrer Idee an, Pandemien durch UV-C-Strahlen vorzubeugen, indem sie Handläufe wie bei Rolltreppen, mittels UV-Strahlen desinfizieren. Die fünfte Finalistin, Mariam Vollmar, überzeugte im Publikumsvoting mit ihren Kindermöbeln, die Bewegungsschäden durch Simulation von Reitbewegungen vorbeugen sollen.

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