Munich Startup
Profitieren von den „jungen Wilden“ – Bericht zur IHK Podiumsdiskussion

Profitieren von den „jungen Wilden“ – Bericht zur IHK Podiumsdiskussion

Jessica Wagner

Jessica Wagner

24. Oktober 2015

3 Min. Lesezeit

Die systematische Zusammenarbeit mit Startups ist für den Mittelstand eine Art Lebensversicherung. Auf diesen Nenner konnten sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion in der Veranstaltungsreihe „Wirtschaft digital“ der IHK für München und Oberbayern einigen. Denn Startups sorgten für die hohe Geschwindigkeit und Innovationen, die der Mittelstand brauche. Nötig ist dabei für beide Seiten die Bereitschaft, kulturelle Unterschiede zu überwinden.

Die Ausgangslage der Diskutanten auf dem Podium war sehr unterschiedlich: Daniel Niesler, Geschäftsführer der FTAPI Software GmbH, ist ein klassischer Startupvertreter. Für ihn besteht der entscheidende Unterschied zwischen etablierten und jungen Unternehmen darin, dass die einen digitale Geschäftsmodelle verstehen und andere nicht. Dabei gehe es in erster Linie um die Basics wie Suchmaschinenoptimierung oder digitales Marketing. Davon verspricht Niesler den Mittelständler mehr Umsatz. 30 Prozent zusätzlich seien möglich, ohne dass sich ein Unternehmen in die Hochtechnologie vertiefen müsse.

Ganz anders die Ausgangslage von Dr. Ralf Hasler, Geschäftsführender Gesellschafter CEO der Lacon Electronic GmbH. Das Unternehmen arbeitet sehr viel mit Startups zusammen. Hasler kann das liefern, was Jungunternehmen, die Hardware entwickeln irgendwann brauchen: Er produziert für sie elektronische Geräte, speziell für den jeweiligen Einsatzzweck, individuell und in kleinen Stückzahlen. Unverzichtbar ist jedoch Vorsicht im Umgang mit Startups, denn ob diese die Bestellung auch bezahlen können, ist keineswegs sicher. „Anders als Großunternehmen kann ich mir kein teures Hobby leisten“, so Hasler.

Aus einem traditionellen und etablierten Unternehmen kommt Peter Möhring, nämlich von Giesecke und Devrient. Das Unternehmen bestehe seit 160 Jahren, weil es mehrere Transformationen bereits geschafft habe. Er leitet zudem das „Sicherheitsnetzwerk München“, eine Kooperationsplattform für IT- und Cybersicherheit. „Alleine schafft man es nicht mehr“, ist Möhring überzeugt und schwört auf die Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen.

Lies den gesamten Bericht zur Veranstaltung hier auf der Website der IHK. Fotos zur Veranstaltung findest Du auf der Facebookseite der IHK.


Munich Startup war übrigens auch vor Ort und hat fleißig mitgetwittert. Der Hashtag zur Veranstaltung lautete #DigitaleWirtschaft. Besonders hervorzuheben ist, dass über die gesamte Veranstaltung hinweg die Tweets auf einer Twitterwall zu sehen waren – wir finden: super Technologie und auch ein super Einstieg für das anschließende Networking.

Tipp: Wenn ihr Munich Startup noch nicht auf Twitter folgt, solltet ihr das schnellstens nachholen ==> wir heißen auf Twitter @munich_startup und halten Euch täglich über News aus der Startupszene in und um München herum auf dem Laufenden!

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