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Münchens Zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden im Interview

Münchens Zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden im Interview

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

July 14, 2022

3 min. read time

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Bevor wir in das Hauptthema einsteigen nutzen wir die Gelegenheit, um ein wenig über die Grundlagen städtischer Politik zu sprechen. So erklärt Katrin Habenschaden zu Beginn nicht nur, wie sie Zweite Bürgermeisterin geworden ist, sondern auch, welche Rolle sie im Stadtrat und den verschiedenen Aufsichtsräten der städtischen Gesellschaften übernimmt. Dabei geht es natürlich auch darum, welche Themen sie besonders bewegen.

Was Katrin Habenschaden an Startups beeindruckt

Ab Minute 6:30 erfahren wir dann von der Zweiten Bürgermeisterin, was sie an Startups besonders fasziniert. Vor allem die Unternehmenskultur der jungen Unternehmen und ihre Art, pragmatisch mit Widerständen umzugehen, beeindrucken sie. Für die Stadt selbst sei dabei klar, dass sie nicht weiter wirtschaftlich prosperieren wird, wenn sie sich nur auf die großen DAX-Konzerne konzentriert.

Anschließend (ab Minute 10:15) sprechen wir über Pläne der Stadt München, die Startup-Förderung weiter auszubauen. Frau Habenschaden berichtet hier unter anderem vom Stadtratsbeschluss, eine eigene Stelle für Social Entrepreneurship zu schaffen, sowie vom Plan, eine soziale Innovationsstrategie aufzulegen.

Wie Startups mit der Stadt zusammenarbeiten können

Ab Minute 12:15 besprechen wir, wie Startups mit der Stadt direkt zusammenarbeiten können. Schließlich entwickeln so manche von ihnen Lösungen, die der Stadtverwaltung selbst oder den städtischen Gesellschaften die Arbeit erleichtern könnten. Der städtische Innovationswettbewerb bietet hier die Möglichkeit, unbürokratisch mit Münchner Startups zusammenzuarbeiten. Daneben sei jedoch oft das Vergaberecht eine bürokratische Hürde, die von der Bundesregierung abgebaut werden müsse.

Zum Schluss dieser Episode (ab Minute 17:05) kommen wir noch auf das Thema Mieten zu sprechen. Hier erklärt Habenschaden, dass die Stadt versucht, alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszureizen. Dazu gehört unter anderem. städtische Flächen zu reduzierten Preisen im Erbbaurecht zu vergeben und mit den Gewerbehöfen, dem MTZ oder auch dem Colab vergünstigte Räume zur Verfügung zu stellen. Auch die Gründung einer Zwischennutzungsagentur für leerstehende Räume in der Stadt ist bereits in Auftrag gegeben. Aber für eine schnelle Abhilfe können diese Maßnahmen alle nicht sorgen, so die Zweite Bürgermeisterin. Die Mietpreise werden sich erst ändern, wenn der Bund Gesetze ändert und zum Beispiel das soziale Bodenrecht umsetzt.

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