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Penzilla sichert sich 2,5 Millionen Euro

Penzilla sichert sich 2,5 Millionen Euro

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

May 11, 2023

2 min. read time

Das Münchner Startup Penzilla hat eine Software-Lösung entwickelt, die betriebliche Altersvorsorge (bAV) in bestehende HR-Systeme integrieren soll. Die Software-as-a-Service (SaaS) Lösung administriert Altverträge und findet passende Verträge für Neuabschlüsse, jeweils abgestimmt auf die Wünsche von ArbeitgeberInnen und MitarbeiterInnen. Über Dashboards sollen sich alle relevanten Daten einsehen und bei Bedarf Änderungen vornehmen lassen. Eine eigene Benutzeroberfläche ermöglicht außerdem die Zusammenarbeit mit bAV-BeraterInnen.

Penzilla, das 2021 von Catherine Leser (COO) und Christoph Leser (CEO) gegründet wurde, kann nun eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 2,5 Millionen Euro abschließen. Mit dem eingesammelten Kapital will das Unternehmen weiter sein Ziel verfolgen, die betriebliche Altersvorsorge in Unternehmen einfach und sicher zu gestalten.

„Betriebliche Vorsorge in vielen Unternehmen noch papiergebunden“

Co-Gründerin Catherine Leser erklärt dazu:

„Tatsächlich ist die betriebliche Vorsorge in vielen Unternehmen noch papiergebunden. Penzilla löst die damit zusammenhängenden Probleme, indem wir den gesamten Bestand digitalisieren und rechtssicher verwalten.“

Auch auf Seiten der Investoren sieht man in dem Bereich betriebliche Altersvorsorge viel Optimierungsbedarf. Michael Hock, Partner bei Lead-Investor Motive Ventures, meint dazu:

„Es gibt eine klare Marktlücke beim Angebot von Software für die betriebliche Altersvorsorge und der Einkommensabsicherung sowie Kranken- und Pflegevorsorge. Penzilla ermöglicht es Arbeitgebern, mit einem zentralen Managementsystem Kosten zu sparen und zugleich Rechtssicherheit zu schaffen.“

Fachkräfte-Wettbewerb: Vorsorge zählt

Co-Investor Wenvest Capital sieht in diesem Segment eine hohe Bereitschaft zur digitalen Transformation ebenso wie die Notwendigkeit, Abläufe effizienter zu machen. Die Absicherung der Mitarbeitenden ist eine Aufgabe sozial verantwortungsbewusster Unternehmen. Catherine Leser betont deswegen die Relevanz dieses Themas auch im Wettbewerb um Fachkräfte:

„Mitarbeitende schätzen eine gute, geregelte Vorsorge mehr als einen noch volleren Obstkorb.“

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