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Oneprojects sammelt in Series-A 11 Millionen ein

Oneprojects sammelt in Series-A 11 Millionen ein

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

July 16, 2020

2 min. read time

Oneprojects hat sich als deutsch-irisches Medtech-Startup auf Innovationen in der Bildgebung des Herzens spezialisiert. Die Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen Euro führte Life Sciences Partners aus den Niederlanden an. Weiteres Kapital kam vom Atlantic Bridge University Fund, Enterprise Ireland und einer Auswahl internationaler Medizintechnik-Unternehmer.

4D-Bilder für die Behandlung von Herzrythmusstörungen

Gegründet 2017 von Fionn Lahart (CEO) und Christoph Hennersperger (CTO) in Dublin, finden wesentliche Entwicklungsarbeiten des Startups in München statt. Unter dem Namen Verafeye entwickelt die Firma eine innovative Technologie im Bereich der medizinischen Bildgebung. Aus einem Forschungsprojekt des irischen Trinity College Dublin heraus haben die Gründer Oneprojects ins Leben gerufen. Unter anderem fokussiert sich das Medtech auf eine bessere Behandlung von Herzrythmusstörungen wie Vorhofflimmern – einer Krankheit, von der weltweit über 38 Millionen Menschen betroffen sind.

Bei Vorhofflimmern handelt es sich um eine schwerwiegende Herzrhythmusstörung, die durch chaotische elektrische Signale im Herzen verursacht wird. Die Krankheit ist eine der häufigsten Ursachen für Schlaganfall und Herzbeschwerden. Behandelt wird das Vorhofflimmern üblicherweise mit einer Katheterablation, die jedoch nur bei etwa der Hälfte der durchgeführten Eingriffe erfolgreich ist. Daher müssen viele PatientInnen wiederholt behandelt werden. Durch neuartige Bildgebung und Datenanalyse zusammen mit einem katheterbasierten Sensorsystem zeigt Verafeye hochqualitative 4D-Bilddaten des Herzens. Dadurch sollen Katheterablationen wirksamer und sicherer werden.

Finanzierung soll Oneprojects einen Schub in Richtung Kommerzialisierung geben

Die Finanzierung dient der Produktweiterentwicklung. Außerdem sollen klinische Studien durchgeführt und die Kommerzialisierung des Systems in den USA vorbereitet werden.

Fionn Lahart, CEO und Mitgründer des Medtechs, kommentiert:

„Dieses Investment hilft uns, unser Team in Dublin und München weiter auszubauen, die Produktentwicklung voranzutreiben und letztlich unser Ziel zu erreichen, eine weitaus bessere Behandlung für Patienten mit Vorhofflimmern anzubieten.“

Dabei baut der Gründer auf die Erfahrung der Investoren im Gesundheitswesen, die Teil des Vorstands werden.

Potenzial zur besseren und kostengünstigeren Behandlung

Drew Burdon, Investment Manager bei LSP, sagt:

„Verafeye hat das Potenzial, den aktuellen klinischen Stand positiv zu beeinflussen, indem es den vielen Patienten, die heute unnötig leiden, eine bessere Behandlung und gleichzeitig für das Gesundheitssystem erhebliche Einsparungen ermöglicht.“

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