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„Notenlesen ist erstmal zweitrangig“ – 7 Fragen an… My Dear Instruments!

„Notenlesen ist erstmal zweitrangig“ – 7 Fragen an… My Dear Instruments!

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

February 19, 2016

4 min. read time

Sieben Fragen, sieben Antworten. Munich Startup im Gespräch mit Riki, Miriam, Alex und Eugen von My Dear Instruments.

1.    Wer seid Ihr? Stellt Euch bitte kurz vor!

Wir sind Riki (38), Überlebenskünstler und Online-Unternehmer by Heart, Miriam (30) die sich als digital Native bezeichnet, Alex (30) von Beruf Tagträumer und Eugen (32), der neben seiner hauptberuflichen Musikerkarriere ein Auge auf unseren Code hat. Wir alle haben ein riesen Faible für die Musik und haben über sie auch zusammengefunden. Jeder von uns hat bereits in der ein oder anderen Band gespielt, verschiedene Instrumente gelernt und dabei gemerkt, wie effizient es ist, sich Musikinstrumente autodidaktisch beizubringen.

© My Dear Instruments

2.    Mit welcher Dienstleistung wollt Ihr die Welt verändern?

My Dear Instruments ist eine Online-Plattform, auf der sich Musikbegeisterte durch ein solides und klares Lernsystem aus deutschsprachigen Video-Tutorials das Spielen von Instrumenten beibringen können. Bei uns lernt man ein Instrument ohne viel “bevor wir loslegen…..”.
Der Nutzer soll vor allem Spaß am Lernen haben, indem er schnelle Erfolge erzielt und seine Ziele so schnell wie möglich erreicht. Dafür haben wir ein Konzept entwickelt, welches es dem Nutzer ermöglicht, nach kurzer Zeit ein Instrument zu beherrschen, ganz nach seinem präferierten Lernstil, Musikstil, Tempo und seinem Ziel – Theorie und Notenlesen sind erstmal zweitrangig.

Damit unsere Nutzer schnell Erfolge erzielen und sich auf das, was Spaß macht, nämlich die Musik, fokussieren zu können, basiert unser gesamtes Geschäftskonzept auf den vier Prinzipien: Einfach, vertrauensvoll, effizient und flexibel.

Gitarrenkurs_Einfuehrung

3.    Aber das gibt’s doch schon längst!

Mit My Dear Instruments ist es wie mit der Musik. Die Personen prägen das Erlebnis, also den Unterricht. Unsere Lehrer sind Unikate und wir sind stolz, sie an Board zu haben. Von Alex quick and dirty Tutorials, über Sebis Metall-Attitude zu Manuels Musterschüler-Kursen – für jeden Lerntyp ist etwas dabei.
Davon abgesehen gibt es keine deutschsprachige Musikschule, die ein solch breites Wissen in so kurzer Zeit zu solchen Konditionen anbieten kann. Unsere günstigen Preise sind nur durch die Kombination unseres wirtschaftlich-fachlichen Wissens mit unserer Musikererfahrung und der Leidenschaft zur Musik möglich. So waren wir von Anfang an unsere eigenen Kunden und Testpersonen, können verschiedene Aufgaben im Team selbst abdecken und bleiben gerne mal über Nacht im Büro um aus einer spontanen Jamsession eine Lehrstunde zu machen

My Dear Instruments

4.    Was war Eure bisher größte Herausforderung?

Ein MVP auf den Weg zu bringen, welches unseren Ansprüchen genügt und den Nutzer nach unseren Prinzipien an sein Ziel bringt.

5.    Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Noch können wir nicht von My Dear Instruments leben und jeder im Team verdient seine Brötchen auf andere Weise. Die gesammelte Erfahrung fließt jedoch in die Firma ein und somit wird aus der träumerischen Vision My Dear Instruments ein zielstrebiges und effizientes Unternehmen. Die Fixkosten amortisieren sich bereits und es fehlen nicht mehr viele Schüler, bis wir uns nach und nach ganz unserer Leidenschaft widmen können.

6.    Was bedeutet München für Euch?

München ist nicht bekannt für seine vielfältige Musikszene. Dennoch gibt es einen harten Kern an Künstlern und Musikern, die sich nicht klein kriegen lassen und die Stadt durch die Verwirklichung Ihrer Kreativität und Träume etwas bunter machen. My Dear Instruments zeigt, dass die richtigen Leute zur richtigen Zeit nicht immer in Berlin oder im Silicon Valley zusammenfinden müssen. Eine solche Konstellation lässt sich nicht „suchen“ oder outsourcen. Deshalb ist die Heimatliebe unser Standortfaktor Nummer eins. Auch wenn sich die Gründerszene in München inzwischen sehen lassen kann.

7.    Wandern oder Biergarten?

Biergarten  – die Gitarre darf aber nicht fehlen! Übrigens auch der Titel eines legendären Songs unseres Gitarrenlehrers Alex, den er bald nicht nur bei My Dear Instruments zum besten geben wird – man darf gespannt sein.

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