7 Münchner Mobility-Startups, die man kennen sollte
Regina Bruckschlögl
Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!
München ist um ein Unicorn reicher: Lilium knackt mit einem neuen Investment die eine Milliarden-Dollar-Bewertung. Welche Mobility-Startups aus der bayerischen Landeshauptstadt man sonst noch kennen sollte.
Im März erhielt das Münchner Flugtaxi-Startup Lilium ein Mega-Investment in Höhe von 240 Millionen Dollar. Dieser Runde schloss sich jetzt das schottische Investment-Management-Unternehmen Baillie Gifford mit 35 Millionen Dollar an. Das Münchner Startup steigt damit in den erlauchten Kreis der Münchner Unicorns auf. Der weitere Plan des Unternehmens: Bereits 2025 will Lilium mit seinen elektrischen Flugzeugen einen regionalen Flugservice in mehreren Regionen der Welt betreiben. (Foto: Lilium)Ein ebenfalls vielbeachtetes Mobility-Startup aus München: Sono Motors. Das junge Unternehmen hat sich nichts Geringeres vorgenommen, als ein vergleichsweise günstiges Elektroauto für 25.500 Euro auf den Markt zu bringen. Der Sion soll bei Kunden mit einer Reichweite von etwas über 250 km, Solarzellen auf der gesamten Karosserie und niedrigen Reparaturkosten punkten. Dass dieser Ansatz ankommt, zeigen die sehr erfolgreichen Crowdfunding-Aktionen von Sono Motors. Erst zu Beginn des Jahres konnte das Startup 50 Millionen Euro einsammeln. Läuft alles nach Plan, soll Anfang 2022 der erste Sion vom Band rollen. (Foto: Sono Motors)Das 2016 gegründete Münchner Startup Blickfeld baut LiDAR-Sensoren, die unter anderem für autonomes Fahren eingesetzt werden können. LiDAR steht für ‘Light Detection and Ranging’ und ist eine Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Mit diesem Ansatz konnte das Münchner Startup nicht nur die Jury beim European Startup Prize for Mobility 2019 überzeugen, sondern auch zu Beginn dieses Jahres Investoren in einer erfolgreich abgeschlossenen Series-A-Finanzierungsrunde. (Foto: Blickfeld)Öffentlicher Nahverkehr, dazu Car-, Bike- und E-Scootersharing – es gibt viele Möglichkeiten, sich smart im Stadtgebiet zu bewegen. Damit man dabei aber nicht den Überblick verliert hat Veomo eine Visualisierungs-Software entwickelt, die Licht ins Mobilitätsangebot bringen soll. Der Ansatz des Unternehmens: Echtzeitinformationen von verfügbaren Mobilitätsdiensten auf großen Monitoren an einem Standort anzuzeigen und so die Nutzer auf einen Blick über die dort vorhandenen Mobilitätsmöglichkeiten zu informieren. Mit ihrer Lösung ‚Mobility Info‘ ist Veomo bereits in großen Städten wie München, Berlin, Hamburg oder Wien vertreten. (Foto: Veomo)In Städten, in denen Lebensraum immer knapper und teurer wird, müssen auch urbane Parkflächen besser ausgelastet werden. Das hat auch Parkhere erkannt und sich auf nachhaltige und effiziente Parkraum-Lösungen mit Hard- und Software spezialisiert. Anstatt neue Parkplätze zu schaffen, will das Startup damit Tiefgaragen und Parkhäuser optimaler belegen. Mit seinem Parkplatzbuchungssystem bietet es beispielsweise Firmen die Möglichkeit, bestehende Parkflächen voll auszulasten und im Idealfall so einen Parkplatzsuchverkehr im Parkhaus komplett zu vermeiden. (Foto: Parkhere)Welche Standorte sind für Sharing-Anbieter lukrativ? Wie kann die eigene Flotte effektiver eingesetzt werden? Auf diese Fragen findet Synertics Antworten. Und zwar mittels der Analyse von Datensätzen und Algorithmen. Die datengetriebene Plattform von Synertics soll es in Kombination mit Machine-Learning-Verfahren Kunden ermöglichen, interaktiv und auf einer Live-Basis mit Fahrzeugen und Stationen zu interagieren und damit das Flottenmanagement zu verbessern. (Foto: Synertics)Die grünen Busse rollen wieder – nachdem Flixbus aufgrund von COVID-19 seinen Betrieb einstellen musste, sind die ersten grünen Busse seit Ende Mai wieder auf den Straßen unterwegs. Das Unternehmen, das von München aus das Bus-Game erst national und mittlerweile auch international neu aufgerollt hat, zählt übrigens auch zu dem erlauchten Kreis der Münchner Einhörner. Mittlerweile kann man mit Flixmobility, der Dachmarke des Unternehmens, auch auf der Schiene in Deutschland unterwegs sein und bald auch im Bereich Carsharing. (Foto: Flixbus)
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