Munich Startup
5 Münchner Gründerinnen, die Ihr kennen solltet

5 Münchner Gründerinnen, die Ihr kennen solltet

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

26. August 2022

4 Min. Lesezeit

Gyri Reiersen
Gyri Reiersen von Tanso: Tanso entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihre Umweltdaten erheben und gegenüber KundInnen und Regulierungsbehörden berichten können. Das produzierende Gewerbe soll durch die Lösung des Startups beim Erreichen der Klimaneutralität unterstützt werden. Gegründet wurde Tanso 2021 von Fabian Sinn, Till Wiechmann, Lorenz Hetzel und Gyri Reiersen. Über ihre Intention zur Gründung meint die Robotics- and KI-Ingenieurin im Interview: „Für mich ist Gründung ein Mittel zum Zweck. Klimawandel ist für unsere Generation die größte Herausforderung und ich habe mich entschlossen, mit meinen Fähigkeiten und meiner Zeit zur Lösung dieses Problems beizutragen.“ (Foto: Gyri Reiersen)
Veronika Schweighart
Veronika Schweighart von Climedo: 2017 gründete Veronika Schweighart zusammen mit ihren beiden Mitgründern Sascha Ritz und Dragan Mileski Climedo. Das Healthtech-Startup hat eine digitale Plattform für dezentrale klinische Studien mit Fokus auf die PatientInnen entwickelt. Ziel von Climedo ist es, Lösungen zur effizienten und datenschutzkonformen klinischen Datenerhebung zu finden. Für Schweighart ist Climedo nicht die erste Gründung, sie baute zuvor bereits Nuclino, ein Kollaborationstool für produktive Teamarbeit, mit auf. Im Interview wollten wir von ihr wissen, auf welche Branchen sie bei zukünftigen Gründungen setzen würde: „Weiterhin Digitalisierung im Gesundheitswesen, hier gibt es noch immens viel zu tun, um die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen nachhaltig zu verbessern. Meines Erachtens kommt es dabei auf die sinnvolle Kombination aus verschiedenen Technologien wie KI, Big Data und Blockchain an.“ (Foto: Veronika Schweighart / Climedo)
Monja Mühling Smartlane
Monja Mühling von Smartlane: Smartlane entwickelt eine KI-basierte Software zur Automatisierung und Optimierung der Transportplanung. Mit seiner Software-Lösung sammelt und nutzt das 2015 gegründete Startup „Smart Mobility Data“, um ein dynamisches Auftrags- und Tourenmanagement zu ermöglichen. Hinter Smartlane stehen die drei GründerInnen Monja Mühling, Mathias Baur und Florian Schimandl. Auf die Frage, was sie zum Gründen motiviert hat, meint Monja Mühling im Interview: „Ich wollte schon immer im Beruf eine entscheidende Rolle einnehmen und mit eigenen Ideen etwas spürbar verändern. Für mich ist es der größte Ansporn, zu sehen, dass mein Einsatz direkte Auswirkungen auf den Erfolg des Unternehmens hat – und auch kurz oder lang auf die Weltwirtschaft haben kann.“ (Foto: Monja Mühling)
EIT Awards
Caroline Albert von Nebumind: Das Münchner Startup Nebumind hat eine Software entwickelt, mit der Produktionsunternehmen mehr Transparenz in ihre Fertigung bringen und diese systematisch optimieren können. Die Software sammelt und bereitet dafür Daten so auf, dass Produktionen Qualitätsfehler schneller zurückverfolgen und abstellen können. Gegründet wurde das Unternehmen 2019 von Caroline Albert und Franz Engel. Was hätte die Münchner Gründerin gerne vor ihrer ersten Gründung gewusst? Caroline Albert meint dazu im Interview: „Wie viel Geduld man mitbringen muss, zumindest im Industrieumfeld. Es ist normal, dass nach einem interessanten Austausch das nächste Follow-Up erst in zwei Monaten stattfindet, dass die Unterschrift einer Geheimhaltungserklärung auch mal drei Monate dauert und dass sich der finale Vertragsabschluss über ein Jahr zieht. Gerade am Anfang haben wir unseren Businessplan viel zu optimistisch aufgemalt und immer wieder Projektstarts verschoben.“ (Foto: Nebumind)
Sabine Häußermann
Sabine Häußermann von Visionhealth: Visionhealth versteht sich als Pionier im Bereich digitaler Therapie bei chronischen Atemwegserkrankungen. Gemeinsam mit PatientInnen, Forschungseinrichtungen, Industriepartnern und ExpertInnen aus Medizin und IT entwickelt das Münchner Healthtech-Startup digitale Gesundheitslösungen, die nachhaltige Verbesserungen der bestehenden Therapiestandards für Patienten mit Asthma und COPD ermöglichen sollen. Gegründet wurde das Unternehmen 2017 von der promovierten Diplomingenieurin Sabine Häußermann. Von ihr wollten wir im Interview wissen, ob aus ihrer Sicht gerade eine gute Zeit zum Gründen ist. Ihre Antwort: „Auf jeden Fall ist es eine gute Zeit zu gründen. Wir sind durch die digitale Revolution in einer Umbruchphase, die gilt es mitzugestalten, damit das Beste für Gesellschaft und Gesundheit herauskommt. Ich bin der festen Überzeugung, dass innovative Ideen am besten in Startups entwickelt und umgesetzt werden.“ (Foto: Sabine Häußermann)

Mehr davon

Passende Beiträge zum Weiterlesen

mst test Video
Interviews

mst test Video

15.05.24
1 Min.
Fallback image
Interviews

Smartaxxess: Gründen und finanzieren mit digitaler Unterstützung

03.05.24
3 Min.
Women in Tech: Lena Naderer von Filu
Interviews

Women in Tech: Lena Naderer von Filu

16.04.24
5 Min.
Women in Tech: Tina Dreimann
Interviews

Women in Tech: Tina Dreimann

09.04.24
4 Min.
Suitcase: Rechtsstreit leicht gemacht
Interviews

Suitcase: Rechtsstreit leicht gemacht

08.04.24
4 Min.
Redrink: Getränkeservice ohne Flaschen
Interviews

Redrink: Getränkeservice ohne Flaschen

22.03.24
5 Min.