Munich Startup
7 Münchner Female Founders, die man kennen sollte

7 Münchner Female Founders, die man kennen sollte

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

10. März 2021

4 Min. Lesezeit

Lena Jüngst von Air Up: Gemeinsam mit vier Co-Foundern gründete Lena Jüngst das Münchner Startup Air Up, eine Trinkflasche mit Aroma-Kapsel. Das war, wie sie im Interview mit Munich Startup sagt, die beste Entscheidung ihres Lebens: „Als angestellte Produkt-Designerin hast Du nur sehr wenig Einfluss auf den Produktentwicklungsprozess und wenig Mitspracherecht, wenn es darum geht, welche Art der Produkte das Unternehmen entwickelt. […] aber mit Air Up habe ich die Chance ergriffen, meine Ideen auch zu verwirklichen.“ Und der Erfolg gibt ihr Recht, wie eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 18 Millionen Euro am Anfang des Jahres zeigte. (Foto: Air Up)
Christina Polleti von Cluno: Das Mobility-Startup Cluno gründeten Christina Polleti und ihr Mann Nico gemeinsam mit einem langjährigen Freund, Andreas Schuierer – nachdem sie ihre erste Teamgründung, Easyautosale, 2015 an Autoscout24 verkauft hatten. Über ihre Stärken meinte sie gegenüber Munich Startup: „In unserem Gründerteam bin ich diejenige, die viele kleine Mosaiksteinchen intuitiv zu einem Bild zusammensetzt und so ein sehr gutes Gespür für zukünftige Chancen aber auch Herausforderungen hat. Ich stoße früh Maßnahmen und Initiativen an, die sich später als wichtig erweisen.“ Und auch mit ihrem Auto-Abo-Startup scheint sie den Trend erkannt zu haben, denn Cluno wurde mittlerweile vom britischen Online-Autohändler Cazoo übernommen. (Foto: Cluno)  
Günes Seyfarth, Social- & Eco- & Serial-Entrepreneurin: Günes Seyfarth ist eine echte Seriengründerin. Next Entrepreneurs, die Astronautin und Fruitiverse sind nur drei Beispiele für ihre Geschäftsideen. Auf die Frage, was sie immer wieder motiviert, neu zu gründen, meinte sie: „Ich will Neues entdecken. Deswegen finde ich es spannend, wenn ich mich in etwas einarbeite, was ich noch nicht kenne und dann als Königsdisziplin erfolgreich gründe und festige, um für mich zu erfahren, ob ich es verstanden habe oder ob es noch was zum nacharbeiten gibt. […] Außerdem will ich als Vorbild zeigen, dass möglich ist, worüber andere noch diskutieren.“ (Foto: Hauke Seyfarth Fotografie)
Veronika Riederle von Demodesk: Das Münchner Startup Demodesk, das eine Screen-Sharing-Plattform für virtuelle Kundeninteraktion entwickelt hat, wurde 2017 von Veronika Riederle (auf dem Bild 3. v. l.) und Alex Popp gegründet. Als Vorbild nannte sie im Interview mit Munich Startup Elon Musk: „Ein absoluter Visionär.“ Aber auch für Riederle läuft es gut: In einer Series-A-Finanzierung konnte Demodesk im vergangenen September ein Investment von 6,7 Millionen Euro einsammeln. (Foto: Demodesk)
Dagmar_Schuller
Dagmar Schuller von Audeering: 2012 gründete Dagmar Schuller Audeering mit einem kleinen Team und wenig Startkapital. Mittlerweile besteht ihr Team aus knapp 40 MitarbeiterInnen. Über ihre Intention zu gründen erzählt sie im Interview: „Mein Antrieb war es, KI sinnvoll und verantwortungsvoll für Menschen in verschiedensten – und vor allem alltäglichen – Anwendungsbereichen und Lebenslagen zugänglich und damit nutzbar zu machen.“ Mit Vorbildern wie Bill Gates oder Elon Musk kann sich Schuller nicht identifizieren. Sie meint: „Als Gründer möchte man doch immer etwas Neues schaffen und ist motiviert, sich weiterzuentwickeln. Man arbeitet daraufhin, seinen eigenen Footprint in einem bestimmten Markt oder Segment zu hinterlassen und wird davon angetrieben, wenn aus Ideen tatsächliche Projekte und Produkte entstehen.“ (Foto: Martin Nink)
Mareike Wächter Banovo
Mareike Wächter von Banovo: Bad sanieren leicht gemacht — unter dieser Prämisse ist Mareike Wächter zusammen mit ihrem Mit-Gründer Michael Dreimann 2015 auf dem Badsanierungs-Markt angetreten. Seitdem konnte sich ihr Unternehmen nach eigenen Angaben zu Deutschlands führendem Badsanierer für Privatkunden etablieren. Von Networking-Strategien hält Wächter nicht sehr viel: „Ich sehe die Menschen und ihre Persönlichkeit – nicht den Kontakt, der mir später vielleicht mal helfen kann.“ (Foto: Banovo)
Zarah Bruhn von Social-Bee: Ein Thema finden, für das man brennt – und dann einfach machen. Mit dieser Einstellung gründete Zarah Bruhn zusammen mit Maximilian Felsner 2016 das Startup Social-Bee. Und damit die erste soziale Zeitarbeitsfirma, die Geflüchtete aktiv in Arbeitsmarkt und Gesellschaft integriert. Auf die Frage nach ihrem größten Talent meint sie im Interview mit Munich Startup: „Anstoßen, Anstoßen, Anstoßen. Neu denken. Machen. Nichts ist unmöglich. Ich selbst würde mich als 30/70 Mensch bezeichnen. Ich stampfe meist immer die ersten 30 Prozent aus dem Boden, die besonders weh tun und viel Energie erfordern und bringe den Ball ins Rollen. Hierbei hilft es mir, dass ich eine gute Mischung aus wilden Träumen und wirtschaftlicher Pragmatik mitbringe.“ (Foto: Social-Bee)
Mehr davon

Passende Beiträge zum Weiterlesen

Update-Interview: Climedo
Inside Stories

Update-Interview: Climedo

11.04.24
5 Min.
Eure Startups des Quartals
Inside Stories

Eure Startups des Quartals

02.04.24
3 Min.
Upcoming Startups im März
Inside Stories

Upcoming Startups im März

30.03.24
2 Min.
Eure Startups des Monats
Inside Stories

Eure Startups des Monats

29.03.24
3 Min.
Amind: Mental Health durch evidenzbasierte Weiterbildung
Inside Stories

Amind: Mental Health durch evidenzbasierte Weiterbildung

18.03.24
8 Min.
Werden Avi Medical und Pricefx die nächsten Münchner Einhörner?
Inside Stories

Werden Avi Medical und Pricefx die nächsten Münchner Einhörner?

16.03.24
2 Min.