Munich Startup
Leading Entrepreneurs 2019: Neues Batch stellt sich vor

Leading Entrepreneurs 2019: Neues Batch stellt sich vor

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

17. Oktober 2019

3 Min. Lesezeit

30 Startups, zwei bereits sehr erfolgreiche Gründer und eine volle LMU-Aula — bei Leading Entrepreneurs zeigt sich einmal mehr, dass die Begeisterung für das Thema Entrepreneurship ungebrochen ist.

Die einen zeigten, was sie in den vergangenen sechs Monaten gelernt haben und die anderen präsentierten, was sie in den kommenden sechs Monaten umsetzen wollen — bei Leading Entrepreneurs, der großen Netzwerkveranstaltung vom LMU Entrepreneurship Center (LMU EC), standen gestern Abend insgesamt 30 Startups aus dem LMU Accelerator vor rund 1.000 interessierten Teilnehmern auf der Bühne.

„What makes a great Entrepreneur?“

Bevor die Startups allerdings auf die Bühne gebeten wurden referierte Andy Goldstein, Geschäftsführer des LMU EC, kurz über das Thema „What makes a great Entrepreneur?“. Seiner Ansicht nach braucht es neben einem tiefen Verständnis für das eigene Vorhaben und einer klaren Vision vor allem auch Liebe für das eigene Projekt. Denn nur das treibt einen in weniger guten Zeiten an. Passion sieht auch Bastian Nominacher als unabdingbar für die Gründung eines erfolgreichen Startups. Der Geschäftsführer und Mitgründer von Celonis erzählte dem jungen Publikum in der großen Aula „The Story of a Unicorn made in Munich“ — mit der Pointe, dass selbst bei einem so erfolgreichen Startup wie Celonis nicht immer alles nach Plan lief und Improvisationstalent des Öfteren gefragt war.

Passion, harte Arbeit & Glück

Was es neben Passion, harter Arbeit und einem guten Team noch braucht, um erfolgreich zu gründen? Glück — ist sich Benjamin Günther, Co-Founder von Stylight, sicher. Glück hatten er und seine drei Mitgründer seiner Ansicht nach auch bei ihrem Exit: denn als sie Stylight Anfang Mai 2016 für 80 Millionen Euro an ProSiebenSat1 verkauften, stand die Brexit-Abstimmung noch bevor. Danach hätte sich ihr E-Commerce-Startup wohl nicht mehr so gut verkaufen lassen, meint Günther. Mittlerweile arbeitet er bereits wieder an einem neuen Projekt: mit Alasco will er — zusammen mit seinem Team — Prozesse bei Bauprojekten effizienter und transparenter gestalten.

Netzwerken im Lichthof

Der Hauptaugenmerk des Abends lag aber auf den Startups. Zunächst stellte sich das Sommer-Batch 2019 vor, bevor das Winter-Batch 2019/2020 auf die Bühne geholt wurde. Wer nach dieser Vorstellungsrunde noch Fragen an die teilnehmenden Startups hatte — oder sich vielleicht sogar bewerben wollte — der hatte beim anschließenden Netzwerken im Lichthof noch ausführlich Gelegenheit dazu.

Solltet Ihr beim nächsten Mal auch dabei sein wollen: das nächste Leading Entrepreneurs findet am 23. April 2020 statt.

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