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Münchner Innovationspreis 2021: Gewinner  gekürt

Münchner Innovationspreis 2021: Gewinner gekürt

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

27. Juli 2021

3 Min. Lesezeit

„Der Innovationspreis der Landeshauptstadt bietet jedes Jahr interessante und anspruchsvolle Aufgabenstellungen aus der Stadtverwaltung an, die von den Teilnehmenden in Zusammenarbeit mit der Stadt bearbeitet werden. Die Bewerbungen zeigen das große Potential von kreativen und innovativen Firmen und Startups in der Stadt. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr vielversprechende Lösungsansätze vorgestellt und von der Jury ausgezeichnet wurden“,

erklärt Bürgermeisterin Katrin Habenschaden.

Die Gewinner der vier einzelnen Kategorien des Wettbewerbs sind: Hawa Dawa, das sich bei der Suche nach einem „Pilotversuch zur Digitalisierung von NO2-Messungen“ durchgesetzt hat; das Team „Klink – Digitale Services unter dem Dach der Isarwatt“, das die Herausforderung „FlexiblesArbeiten@LHM“ für sich entschied; Plan4Better im Bereich „Emissionsfreie Mobilität in München“; sowie Liangdao für ihren Lösungsansatz zur „Verbesserung der Datenlage zum ruhenden und fließenden Verkehr“. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und einem der vier Münchner Entrepreneurship-Zentren der Münchner Hochschulen – UnternehmerTUM, Strascheg Center for Entrepreneurship, LMU Entrepreneurship Center und Founders@UniBW – können sie nun ihre Ideen weiterentwickeln und in der Praxis erproben.

Die Gewinnerteams mit ihren Lösungen

Mit der Aufgabenstellung zum „Pilotversuch zur Digitalisierung von NO2-Messungen“ ging die Landeshauptstadt München der Frage nach, wie mit digitalen (Lowcost-)Sensoren die lufthygienische Situation hinsichtlich NO2 (Stickstoffdioxid) im Stadtgebiet rechtskonform erhoben und zukünftig möglichst flächenhaft dargestellt werden kann. Gewonnen hat in diesem Bereich das Münchner Startup Hawa Dawa. Die Jury überzeugte der weit fortgeschrittene Ansatz zur Sicherung der Qualität der Messdaten. Andreas Bauer, Hauptabteilungsleiter Umweltvorsorge des Referats für Klima- und Umweltschutz, sagt:

„Mit dem Pilotprojekt gehen wir einen wichtigen Innovationsschritt in die Digitalisierung der Luftmessungen.“

Zum Thema „FlexiblesArbeiten@LHM“ suchte die Landeshauptstadt nach einem digitalen Tool, das das effiziente mobile Arbeiten ihrer Beschäftigten unterstützt. Das Team „Klink – Digitale Services unter dem Dach der Isarwatt“ konnte durch seinen ganzheitlichen Ansatz zur Buchung von Räumlichkeiten an unterschiedlichen Standorten und die nutzerfreundliche Oberfläche überzeugen. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle zeigt sich überzeugt:

„Digitale Lösungen machen die Verwaltung flexibler und damit effizienter. Die Corona-Situation hat gezeigt, wie der öffentliche Dienst auch während Lockdowns im Homeoffice und mit digitalen Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger da sein kann.“

Innovationspreis 2021: Mobilität im Blick

Bei der Fragestellung zum Thema „Emissionsfreie Mobilität in München“ konnte das Startup Plan4Better mit seinem interaktiven Planungstool reüssieren. Die Open-Source- und webbasierten Plattform GOAT (Geo Open Accessibility Tool) überzeugte die Jury. Fabian Schütte, Abteilungsleiter Forschung und Innovation des Mobilitätsreferats, sagt:

„Mit den richtigen Daten sind die Möglichkeiten des GOAT-Tools sehr groß.“

Das Mobilitätsreferat hat sich zudem mit dem Thema „Verbesserung der Datenlage zum ruhenden und fließenden Verkehr“ beschäftigt. Der Innovationspreis ging hier an das Unternehmen Liangdao. Die Jury überzeugte an dem Lösungsansatz, dass das LiDAR-Sensorsystem von Liangdao mit KI-gestützter Software die verschiedenen Verkehrsträger (Fußgänger, Radfahrer, Kfz) unter datenschutzkonformen Bedingungen in Echtzeit erfasst und klassifiziert. Das System kann zudem die Richtung und die Geschwindigkeit der Verkehrsträger registrieren und ermöglicht so eine intelligente Verkehrssteuerung.

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