Munich Startup
Drei Münchner Health-Startups sammeln Investments ein

Drei Münchner Health-Startups sammeln Investments ein

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

6. August 2019

2 Min. Lesezeit

Drei Münchner Health-Startups konnten Investoren von einer weiteren Kapitalspritze überzeugen. Visionhealth schloss kürzlich eine Wachstumsrunde ab, Inveox sammelte 17 Millionen Euro ein und auch Kaia Health soll eine Finanzierung erhalten haben.

Inveox sammelt 17 Millionen Euro von bestehenden Investoren ein.

„Die Größenordnung des Investment zeigt nicht nur das entgegengebrachte Vertrauen, sondern bedeutet für uns auch eine Bestätigung, mit unserer Arbeit auf einem richtigen und wichtigen Weg zu sein,“

erklärt Dominik Sievert, Mitgründer von Inveox.

Health-Startups: Kapital für Markteintritt und Expansion

Erst vergangenes Jahr hatte das Medtech-Startup eine Finanzierung von fünf Millionen Euro erhalten. Die Münchner wollen Pathologie-Labore digitalisieren, um Fehldiagnosen aufgrund verwechselter Proben zu minimieren. Im Frühjahr 2019 expandierte das Jungunternehmen nach dem Markteintritt in Deutschland, Österreich und Schweiz nach Polen. Nun will Inveox in weitere Länder expandieren. Dafür sammelte das Unternehmen die millionenschwere Finanzierung von bestehenden Investoren ein.

Auch Visionhealth verkündet eine erfolgreiche Finanzierungsrunde. Das Health-Startup entwickelt digitale Gesundheitslösungen für Atemwegskrankheiten. Die Growthrunde wird angeführt von Sanner Ventures und einem Konsortium deutscher Investoren, unter anderem beteiligten sich bereits bestehende Investoren. Die Investition wird genutzt, um die Produktentwicklung voranzutreiben und einen schnellen Markteintritt vorzubereiten. Mit künstlicher Intelligenz will Visionhealth die Atemtherapie effizienter gestalten. Sabine Häußermann, CEO von Visionhealth, erklärt:

„Mit der neuen Investitionsrunde können wir unsere führende Position in der digitalen Industrie der Atemwegsmedizin weiter ausbauen und als hochattraktiver Partner für alle Beteiligten an der Versorgung von Patienten mit Inhalationstherapien agieren.

Kaia Health konnte ebenfalls eine Finanzierungsrunde abschließen, wie Deutsche Startups berichtete. So soll der amerikanische Health-Investor Optum Ventures in das Münchner Startup investiert haben. Dies wurde seitens des Startups bislang nicht bestätigt. Kaia will mit seiner App chronische Rückenschmerzen bekämpfen.

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