Munich Startup
guide berät und unterstützt Existenzgründerinnen

guide berät und unterstützt Existenzgründerinnen

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

November 18, 2015

2 min. read time

Guide ist eine Servicestelle, in der Frauen ihre Fragen zur Existenzgründung klären können. Mit Hilfe eines umfangreichen Unterstützungsprogramms motiviert das Projekt Frauen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Existenzgründung, baut Gründungshemmnisse ab und bereitet sie auf die Aufnahme einer tragfähigen Existenzgründung vor. Bei der Bewerbung um den „Europäischen Unternehmensförderpreis 2015“ landete guide unter den TOP 10 Deutschlands.

Das Projekt wird gefördert durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ), vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

„Für mich war der Kurs bei guide eine große Bereicherung. Ich habe viele Impulse, Schwung und das Rüstzeug für die berufliche Selbstständigkeit erhalten. Nun glaube ich an mich und an meine Idee!“ Barbara F., München, Projektteilnehmerin

Dank zielgerichteter, gendersensibler Beratung und Begleitung können die Kundinnen individuelle, umsetzbare Lösungen für ihren beruflichen Wiedereinstieg erarbeiten. Durch seine an den Bedürfnissen der Zielgruppen ausgerichteten Angebote trägt guide zur Erhöhung der Gründungsquote und damit zur Steigerung der Beschäftigung von Frauen auf dem Münchner Arbeitsmarkt bei.

Multidisziplinärer Beratungsansatz

Die Initiative beinhaltet ein aufeinander abgestimmtes Programm zur Motivation, Beratung, Qualifizierung und Begleitung von Gründerinnen. Das Projekt bietet konkrete individuelle Unterstützung bei der beruflichen Orientierung sowie bei der Gründungsvorbereitung. Der guide-Beratungsansatz ist multidisziplinär, das Methoden-Spektrum vielfältig: Neben dem Beratungsgespräch im Einzelsetting bietet guide zahlreiche Gruppen-Angebote.

5.000 Frauen haben die Leistungen des Projektes genutzt. Ein gutes Drittel ist erwerbssuchend, 29 Prozent beziehen Arbeitslosengeld I, 5 Prozent Arbeitslosengeld II. 25 Prozent waren vor der Gründung aufgrund von Kinderbetreuung nicht erwerbstätig.

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