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Digitalgipfel stellt Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt

Digitalgipfel stellt Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

7. Dezember 2018

2 Min. Lesezeit

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier begrüßte diese Woche in Nürnberg rund 1.100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Gesellschaft zum Digitalgipfel 2018 der Bundesregierung. Das Thema der Konferenz dieses Jahr: Künstliche Intelligenz.

Neben Angela Merkel nahmen Forschungsministerin Anja Karliczek, Justizministerin Katarina Barley, Verkehrsminister Andreas Scheuer und Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Björn Böhning sowie Ministerpräsident Markus Söder teil. Peter Altmaier sagte:

„Mit der Querschnittstechnologie KI können wir unser Leben massiv verbessern, sei es bei der Früherkennung von Krankheiten, der Unterstützung bei der Pflege oder beim autonomen Fahren. Mit „KI made in Germany“ achten wir darauf, dass nicht die Maschinen, sondern die Menschen die Richtung vorgeben und schaffen neue Arbeitsplätze und Wohlstand.“

Allein im produzierenden Gewerbe seien rund 32 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung in den nächsten 5 Jahren möglich, so Altmaier.

Künstliche Intelligenz: „Ohne Startups kann ein Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nicht gelingen“

Eine Initiative von KI-Zentren in Deutschland, Frankreich, Finnland, Dänemark und Norwegen übergab dem Minister ein Memorandum of Understanding. Diese Initiative bekräftigt europäische Werte, zielt auf eine vertiefte europäische Kooperation sowie den Transfer von Forschung in Anwendung und Wirtschaft ab. Mit-Initiator ist appliedAI, eine Initiative im Bereich angewandte Künstliche Intelligenz und Teil der UnternehmerTUM.

„Wir möchten mit diesem Zusammenschluss die Rolle von KI und vor allem deren praktische Anwendung in Europa massiv stärken“,

so Andreas Liebl, Leiter von appliedAI.

„Gerade gegenüber so großen KI-Nationen wie den USA oder China ist es enorm wichtig, dass wir länderübergreifend agieren. Nur so haben wir eine Chance, im Bereich KI nicht abgehängt zu werden.“

Rasmus Rothe, Vorstandsmitglied des KI Bundesverbands sowie Gründer und Vorstand von Merantix, sagt, dass Startups die Brücke zwischen KI-Spitzenforschung und etablierter Industrie bilden:

„Ohne Startups kann ein Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nicht gelingen, da hier zwei komplett unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. […] Der entscheidende Erfolgsfaktor für eine deutsche KI-Strategie, die das Ziel hat, Deutschland als einen der weltweit führenden Standorte für KI zu etablieren, ist deshalb die konsequente und frühzeitige Förderung nationaler Startups in großem Maßstab.“

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