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EY Startup-Barometer Juli 2019: Anzahl und Wert der Finanzierungsrunden gestiegen

EY Startup-Barometer Juli 2019: Anzahl und Wert der Finanzierungsrunden gestiegen

Sandra Ohse

Sandra Ohse

Sandra Ohse hat bisher als Redakteurin für eine bekannte Computer-Zeitschrift über die neuesten technischen Innovationen berichtet. Nun freut sie sich darauf, in die Welt der Startups einzutauchen, kreative Köpfe kennenzulernen und sie auf ihrem Weg redaktionell zu begleiten.

August 18, 2019

2 min. read time

Dem EY Startup-Barometer Juli 2019 zufolge ist die Anzahl sowie der Wert der Finanzierungsrunden von Startups in Deutschland im Vergleich zur Vorjahresperiode angestiegen. Die Studie von Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) zur deutschen Gründerszene erscheint jedes halbe Jahr.

Während deutsche Startups im ersten Halbjahr 2018 rund 2.479 Millionen Euro durch Investments erhielten, waren es im vergangenen halben Jahr 2.808 Millionen Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um 13 Prozent. Gleichzeitig impliziert das Deal-Volumen von 2.8 Milliarden Euro auch einen neuen Halbjahreshöchstwert. So wurde im Untersuchungszeitraum von 2015 bis 2019 noch nie so viel Geld in Startups investiert wie in diesem Halbjahr. Die Steigerung bei der Anzahl der Finanzierungsrunden ist mit 19 Prozent sogar noch größer. Diese stieg von 279 im ersten Halbjahr 2018 auf 332 im ersten Halbjahr 2019 an.

EY Startup-Barometer: Berlin hat weiterhin die Nase vorn

Bei der Anzahl der Finanzierungsrunden liegt Berlin weiter auf Platz eins. So konnte das Bundesland 40 Prozent aller Finanzierungsrunden für sich verzeichnen. Dies waren 131 Runden im Vergleich zu den 126 Runden des ersten Halbjahres 2018. Auf Platz zwei liegt Bayern mit aktuell 52 Finanzierungsrunden (46 Runden in der Vorjahresperiode). Nordrhein-Westfalen liegt mit 42 Runden im ersten Halbjahr 2019 und 30 Runden im vergangenen Jahr auf Platz drei.

Auch beim Deal-Volumen stellt Berlin mit 2.141 Millionen Euro alle anderen in den Schatten. Dies entspricht 76 Prozent des gesamten in Startups investierten Kapitals. Bayerische Startups erhielten insgesamt 204 Millionen Euro (7 Prozent), junge Unternehmen aus Baden Württemberg 150 Millionen Euro (5 Prozent).

Das meiste Geld fließt in Fintech-, Insurtech- und Mobility-Startups

Außerdem schlüsselt das EY Startup-Barometer auf, in welche Branchen das meiste Kapital fließt. Hier gibt es im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 eine größere Veränderung. So erhalten nicht mehr E-Commerce-Startups die größte Investitionssumme, sondern Fintech- und Insurtech- gefolgt von Mobility-Unternehmen.

Bei der Anzahl der Finanzierungsrunden hat sich hingegen nichts geändert. Noch immer liegen hier die Software & Analytics-Startups auf dem ersten Platz.

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