Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.
Lilium geht an die Börse: Der vielleicht aufsehenerregendste Exit des Jahres 2021 war der Börsengang von Lilium. Das Münchner Flugtaxi-Unternehmen ging im Sommer den Schritt an die US-Technologiebörse Nasdaq. Dazu fusionierten die Münchner mit einer bereits gelisteten Firma (SPAC). Lilium sammelte so rund 496 Millionen Euro (584 Millionen Dollar) ein. (Bild: Lilium)IPO für Sono Motors: Mit Sono Motors feierte 2021 ein zweites Münchner Startup sein Börsendebüt, ebenfalls an der Nasdaq. Der Münchner Solarautobauer gin den Schritt im Herbst und platzierte seine Aktien zum Stückpreis von 15 Dollar. Durch den Börsengang verdoppelte Sono Motors seinen Wert und stieg in die Riege der Münchner Unicorns auf. (Bild: Sono Motors)Messengerpeople wurde Teil von Sinch: Das Münchner Startup Messengerpeople bietet eine SaaS-Lösung für Messengerkommunikation und ist damit zu einem der führenden Anbieter für Conversational Messaging in Deutschland geworden. Im September wurde es vom schwedischen Unternehmen Sinch für 48 Millionen Euro übernommen. Der Kaufpreis betrug 48 Millionen Euro, davon wurden 33,6 Millionen Euro in bar und 14,4 Millionen Euro in Form von neuen Sinch-Aktien beglichen. (Bild: Messengerpeople)Cazoo übernahm Cluno: Bereits zu Beginn des Jahres übernahm der britische Online-Autohändler Cazoo Cluno. Die Briten wollen die Expertise des Münchner Mobility-Startups nutzen, um den Auto-Abo-Markt mit zu seinem Kerngeschäft zu machen. Die Übernahmesumme wurde nicht kommuniziert. (Bild: Cluno)Corrux ging an Gropyus: Corrux ermöglicht es Bauleitern sowie Betriebs- und Erschließungsmanagern im Tagebau, die Auslastung von Baggern und anderem Equipment vor Ort in Echtzeit nachzuverfolgen. Im Juli wurde das Startup von Gropyus aus Wien übernommen. Im Rahmen der Übernahme sollte Corrux in die digitale Wertschöpfungskette der Wiener eingebettet werden. (Bild: Corrux)Fintechsystems wurde von Tink übernommen: Mit der Übernahme durch Tink fand die wechselhafte Geschichte von Fintecsystems im Mai einen vorläufigen Höhepunkt. Geprägt vom Rechtsstreit mit der Klarna-Tochter Sofort, der 2019 beigelegt werden konnte, kann sich das Startup nun auf die Kundenbetreuung im deutschsprachigen Raum konzentrieren. Tink aus Stockholm bedient 18 Märkte von 13 lokalen Niederlassungen aus. (Bild: Fintecsystems)Exit bei den Wohnungshelden: Das Mainzer Unternehmen Aareon übernahm im August das Münchner Proptech-Startup. Wohnungshelden bietet eine Lösung, um den Vermietungsprozess von der Vermarktung bis zum unterzeichneten Mietvertrag durchgängig zu digitalisieren. Auch nach der Übernahme sollten das Management von Wohnungshelden sowie sein eigenständiger Marktauftritt weiter bestehen bleiben. Den Übernahmepreis haben die Unternehmen nicht kommuniziert. (Bild: Wonhungshelden)Innospot von Hype Innovation übernommen: Was zunächst mit Gesprächen zu einer Partnerschaft begann, endete in einer Übernahme: Das Münchner KI-Startup Innospot wurde von Hype Innovation, einem Software-Spezialisten mit Hauptsitz in Bonn, gekauft. Auch nach der Übernahme blieben die beiden Innospot-Gründer Daniel Buschmann und Josef Seidl weiter als Geschäftsführer an Bord. (Bild: Pixabay)
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