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Ebenbuild gewinnt „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“

Ebenbuild gewinnt „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“

Sandra Ohse

Sandra Ohse

Sandra Ohse hat bisher als Redakteurin für eine bekannte Computer-Zeitschrift über die neuesten technischen Innovationen berichtet. Nun freut sie sich darauf, in die Welt der Startups einzutauchen, kreative Köpfe kennenzulernen und sie auf ihrem Weg redaktionell zu begleiten.

26. Mai 2019

2 Min. Lesezeit

Beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ in Berlin erhielten insgesamt sechs Startups einen Hauptpreis. Darunter auch das Münchner Startup Ebenbuild.

Jährlich richtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zwei Wettbewerbsrunden des „Gründerwettbewerbs – Digitale Innovationen“ aus. Hier zeichnet eine Jury aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft jeweils sechs Gründungsideen mit Hauptpreisen in der Höhe von je 32.000 Euro aus. Ein thematischer variierender Sonderpreis ist jeweils mit 10.000 Euro dotiert. 15 weitere Ideen erhalten 7000 Euro. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmer eine schriftliche Expertenmeinung zu ihrem eingereichten Thema.

„KI made in Germany ist schon heute vielfach Realität“

Das Münchner Startup Ebenbuild hat eine Software entwickelt, die mithilfe von künstlicher Intelligenz und computertomographischen Aufnahmen ein virtuelles und patientenspezifisches Lungenmodell erstellt. Dies soll eine automatisierte, personalisierte und präzise Vorhersage der optimale Beatmungsparamenter ermöglichen und so die Behandlung von Beatmungspatienten optimieren. Für diese Leistung wurde das Startup nun mit einem Hauptpreis beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ belohnt. Über die gleiche Auszeichnung konnten sich Core Sensing Technologies und QuantiCor aus Darmstadt sowie die Berliner Startup Dive Solutions, Mediaire und KI Protect freuen. Letzteres erhielt zudem mit dem Sonderpreis „Künstliche Intelligenz“.

Ebenbuild gewinnt Hauptpreis beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“
© Wolfang Borrs

Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie:

„Die Preisträgerteams zeigen, dass man für bahnbrechende digitale Ideen nicht ins Silicon Valley reisen muss: KI made in Germany ist schon heute vielfach Realität. Ein wichtiger Anwendungsbereich ist etwa der Gesundheitssektor. Der Einsatz von KI kann medizinische Analysen und Auswertungen individualisieren und perfektionieren. Behandlungen können verfeinert werden. Solche kreativen und hochtechnischen Ideen sind es, die das Bundeswirtschaftsministerium mit dem ‚Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen‘ fördert. Wir unterstützen die Gründerinnen und Gründer effektiv auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Damit leistet der Wettbewerb einen wichtigen Beitrag zur Zukunft unserer Wirtschaft.“

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