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Digitalbranche: „Für 2021 stehen die Zeichen wieder auf Wachstum“

Digitalbranche: „Für 2021 stehen die Zeichen wieder auf Wachstum“

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

21. Januar 2021

2 Min. Lesezeit

In der Digitalbranche stehen die Zeichen 2021 auf Wachstum. Neben einem Plus bei den Umsätzen erwartet Bitkom 20.000 zusätzliche Jobs in der Branche bis zum Jahresende. Aktuell sind 1,2 Millionen Menschen in ITK-Betrieben beschäftigt.

Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der das Geschäftsklima in der Branche misst, erreicht im Dezember 2020 mit 19,7 Punkten den höchsten Stand seit Februar 2020.

„Die Corona-Krise hat die Digitalisierung in vielen Bereichen beschleunigt. Wirtschaft, Staat und Verbraucher investieren in digitale Technologien, auch zwischenzeitlich aufgeschobene Investitionen werden jetzt nachgeholt“,

sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

„Die Bitkom-Branche ist bislang gut durch die Krise gekommen. Für 2021 stehen die Zeichen wieder auf Wachstum.“

Im Jahr 2020 sind die Umsätze in der Digitalbranche um 0,6 Prozent auf 169,8 Milliarden Euro gesunken.

Deutliches Plus bei IT-Hardware, Software und Kommunikations-Infrastruktur erwartet

Das stärkste Wachstum erwartet der Branchenverband im Segment der IT-Hardware – also insbesondere Computer, Server und Peripheriegeräte – mit einem Plus von 8,6 Prozent auf 31,6 Milliarden Euro. Auch für den Bereich Software, der im vergangenen Jahr schrumpfte, wird ein Wachstum erwartet – um 4,1 Prozent auf 27,0 Milliarden Euro.

„Während IT-Hardware ganz oben auf der Einkaufsliste steht, verstetigt sich mit dem kräftig wachsenden Cloud-Geschäft ein weiterer Trend in der Informationstechnik. Es heißt zunehmend: mieten statt kaufen. Infrastructure-as-a-Service, also das Geschäft mit gemieteten Servern, Netzwerk- und Speicherkapazitäten, verzeichnete zuletzt jährliche Wachstumsraten von bis zu 40 Prozent und ist mittlerweile ein Milliardenmarkt“,

sagt Berg. Auch Investitionen in die Telekommunikations-Infrastruktur sollen in diesem Jahr deutlich steigen. Der Ausbau von 5G-Mobilfunk und Glasfaserleitungen sorgt für ein Wachstum von 3,2 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro.

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