Chargex hat sich im Jahr 2020 den ‚Löwen‘ gestellt. Das Münchner Startup hat ein modulares Ladesystem für Elektroautos entwickelt, das speziell auf das Laden in Tiefgaragen und am Arbeitsplatz ausgelegt ist. Mit dem System können an einem Anschluss mehrere Ladepunkte installiert und intelligent bedient werden. Trotz reichlich Lob der TV-InvestorInnen hat Chargex die Löwenhöhle ohne ein Angebot verlassen. Vermutlich bereuen die Promi-InvestorInnen ihre Zurückhaltung heute: Die Münchner konnten im Januar eine Series-A-Runde mit 4,5 Millionen Euro abschließen. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Ein gutes Näschen hat Carsten Maschmeyer dagegen in der 4. Staffel der Höhle der Löwe im Jahr 2017 bewiesen: Für 400.000 Euro ist er damals beim Video-Recruiting-Startup Talentcube eingestiegen und hat dafür ein Drittel der Unternehmensanteile bekommen. Vergangenes Jahr hat dann das HR-Techunternehmen Phenom mit Hauptsitz in Philadelphia Talentcube übernommen. Für Maschmeyer dürfte sich das Investment ausgezahlt haben. (Foto: Talentcube)Die Gründer der Volunteering-Plattform Letsact stießen 2020 auf kräftigen Gegenwind von Seiten der TV-InvestorInnen. Georg Kofler warf den jungen Sozialunternehmern angesichts der aufgerufenen Bewertung von 3 Millionen Euro gar „Doppelmoral“ vor. Auch die übrigen InvestorInnen waren mit der Verbindung von Ehrenamt und Unternehmertum nicht einverstanden. Im Juni 2021 konnten die beiden Gründer die Mehrheit an ihrem Unternehmen dann an Fonds Finanz und die Bayerische veräußern. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Wisefood stellt nachhaltige Einweg- und Mehrwegprodukte für die Gastronomie und Privatkunden her. Damals noch unter dem Namen Eatapple präsentierten die MünchnerInnen im Jahr 2018 ihre essbaren Strohhalmen in der Höhle der Löwen und flogen ordentlich auf die Nase: Die InvestorInnen bemängelten den Geruch und Geschmack des damaligen Prototyps. Seitdem hat Wisefood seine Strohhalme deutlich weiterentwickelt und eine ganze Reihe weiterer Produkte auf den Markt gebracht. Die MünchnerInnen konnten bereits mehrere Finanzierungsrunden abschließen, zuletzt im September 2021. Die Stiftung Warentest bewertet die Wisefood-Halme mittlerweile als „Beste Alternative im Test“. (Foto: Wisefood)Trinken statt essen: Mit seiner Flüssignahrung konnte Yfood im Jahr 2018 den TV-Investor Frank Thelen von einem Investment in Höhe von 200.000 Euro überzeugen. 2019 folgte dann eine Series-A in Höhe von 4,2 Millionen Euro. Im April 2020 konnten die Münchner eine Series-B-Runde mit 15 Millionen Euro abschließen. Für dieses Jahr peilt Yfood einen Umsatz von 100 Millionen Euro an. Na dann prost! (Foto: MG RTL D / Frank W. Hempel)
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