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Celonis und Blickfeld gewinnen Deutschen Innovationspreis 2019

Celonis und Blickfeld gewinnen Deutschen Innovationspreis 2019

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

April 3, 2019

2 min. read time

Die beiden Münchner Startups Celonis und Blickfeld gewinnen den Deutschen Innovationspreis 2019 in den Kategorien Mittelstand und Startup. In der dritten Preiskategorie Großunternehmen geht der europäische Airbus-Konzern als Sieger hervor.

Gleich zwei von drei Innovationspreisen gehen dieses Jahr nach München: In der Kategorie Mittelstand holt sich das Münchner Unicorn Celonis den Sieg. Blickfeld gewinnt in der Rubrik Startups. Der Preis wurde dieses Jahr zum zehnten Mal verliehen.

Innovationspreis für Münchner Einhorn

Celonis wird mit seiner Process-Mining-Technologie von der Jury als „Deutsches Palantir“ gewürdigt, das ein Werkzeug mit „Breitenwirkung“ entwickelt habe.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Jury des deutschen Innovationspreises mit unserer Intelligent Business Cloud überzeugen konnten und den begehrten Preis mit nach Hause nehmen durften“,

sagt Bastian Nominacher (hier im Video-Interview mit Munich Startup), Co-CEO und Mitgründer von Celonis.

„Dieser Preis ist eine Auszeichnung für unser gesamtes Team und eine schöne Bestätigung unserer Arbeit. Denn mit unserer Technologie geben wir Unternehmen aller Branchen und Größen ein innovatives und leistungsfähiges Werkzeug an die Hand, um in allen Geschäftsabläufen noch mehr Effizienz zu erreichen.“

Sensoren für autonome Autos und Roboter

Blickfeld, die Preisträger in der Kategorie Startups, haben eine neuartige Laserscanner-Technologie entwickelt. Diese sogenannten LiDAR-Sensoren erzeugen hochaufgelöste Tiefenkarten, die sich für die Umgebungswahrnehmung eignen. Scanner sind damit skalierbar produzierbar, wartungs- und verschleißfrei und ermöglichen es, eine hohe Reichweite, Auflösung und ein großes Sichtfeld zu scannen. Die Blickfeld-Sensoren werden in autonomen Fahrzeugen, IoT-Anwendungen und der Robotik eingesetzt. Als große Pluspunkte bewertete die Jury Innovationshöhe und Marktchancen der neuen Technologie.

Die MIT-Professorin Cynthia Breazeal erhielt außerdem einen Sonderpreis „Future Thinker“. Breazeal gilt als Pionierin der Sozialrobotik und der Mensch-Roboter-Interaktion. Ihr Forschungsfokus liegt auf der sozialen Kognition und Lernfähigkeit von Robotern, die als soziale Roboter sowohl das Vertrauen als auch das Engagement und die psychologische Beteiligung im Arbeitsumfeld fördern.

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