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Delicious Data und Kitcat365: Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Delicious Data und Kitcat365: Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

September 10, 2020

2 min. read time

Delicious Data will mit Machine-Learning und Algorithmen gegen die Lebensmittelverschwendung ankämpfen. Gastronomie-Betriebe können ihre Software an das Münchner Startup ankoppeln und bekommen dann Prognosen, was ihre Gäste in nächster Zeit voraussichtlich verspeisen werden. Um noch mehr Gastrobetriebe mit ihrem Ansatz zu erreichen, kooperiert das Münchner Startup jetzt mit Kitcat365, einer Software-Lösung für die Großgastronomie, die von dem österreichischen IT-Unternehmen Amathan entwickelt wurde.

Menüs besser planen und Lebensmittel sparen

Stefan Gurszky, Geschäftsführer von Amathan, erklärt:

„Mit den Prognosen von Delicious Data können unsere Kunden ihre Menüs besser planen, Kosten senken und Lebensmittel sparen. Wir waren uns deshalb rasch einig, dass Kitcat eine Schnittstelle zu Delicious Data bekommen soll.“

Delicious Data, das im Juni 2020 mit dem deutschen Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ ausgezeichnet wurde, wird mittlerweile in mehr als 60 Betrieben verwendet. Darunter befinden sich auch internationale Großunternehmen wie Aramark oder die Bayer Gastronomie, eine Tochter des Chemie- und Pharmakonzerns.

Die Prognosen des Münchner Startups errechnet ein Algorithmus mit Hilfe von Big Data. Kitcat übermittelt dafür an das junge Unternehmen, was die Gäste einer Kantine oder Großküche in den letzten Monaten und Jahren verspeist haben. Daraus bildet der Algorithmus dann Statistiken, verknüpft sie mit Jahreszeit, Wetter, Ferien und Feiertagen, erstellt Prognosewerte und sendet sie an Kitcat. Nimmt man in Kitcat eine Menüplanung vor, erscheinen die Vorschläge der Prognose auf dem Bildschirm.

Niedrigere Lagerkosten und eine effizientere Personalplanung

Der Algorithmus erzielt dabei wesentlich bessere Ergebnisse als die herkömmlichen Küchenmethoden.

„Wenn man Ist-Menge und Soll-Menge vergleicht, erreichen wir eine Verbesserung von durchschnittlich 40 Prozent“,

meint einer der beiden Delicious Data-Gründer Valentin Belser. Zu den wirtschaftlichen Vorteilen zählen auch niedrigere Lagerkosten und eine effizientere Personalplanung. Und Stefan Gurszky von Amathan ergänzt:

„Eine besondere Stärke von Kitcat liegt darin, dass die Software auf einer kaufmännischen Lösung aufbaut und daher sämtliche Abläufe eines Gastro-Betriebs lückenlos unterstützt. Mit der Prognostik von Delicious Data kommt nun ein weiteres wertvolles Element hinzu.“

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