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Sensor-Startup Blickfeld gewinnt bei „Start me up“

Sensor-Startup Blickfeld gewinnt bei „Start me up“

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

15. Juli 2019

2 Min. Lesezeit

Das Sensor-Startup Blickfeld setzt sich beim „Start me up!“-Gründerwettbewerb gegen 1.200 andere Teilnehmer durch. Der LiDAR-Vorreiter gewinnt den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis des Wettbewerbs. Auf Platz 3 wählte das Publikum Social-Bee.

Blickfeld, ein Sensor-Technologie-Anbieter, erhält vom Wirtschaftsmagazin Bilanz den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis des „Start me up!“-Gründerwettbewerbs. Damit setzt sich das Münchener Startup gegen insgesamt 1.200 Bewerber durch, von denen zehn ins Finale eingezogen waren. Die 2017 gegründete Firma bietet eine spezielle Art von Sensoren an, nämlich 3D-LiDAR-Produkte. (Anm. d. Red.: LiDAR steht hierbei für „light detection and ranging“).

Diese Sensoren werden insbesondere für autonome Fahrzeuge und IoT-Anwendungen genutzt. Damit überzeugt das Unternehmen nicht nur seine Kunden, sondern auch Investoren und Multiplikatoren wie eine erfolgreiche Finanzierungsrunde sowie diverse andere Auszeichnungen zeigten.

Blickfeld überzeugten beim „Start me up!“-Gründerwettbewerb

Auch die Jury konnte das Jungunternehmen von sich überzeugen. Der Jury-Vorsitzende Andreas von Bechtolsheim (gleichzeitig bekannter Seriengründer und Silicon-Valley-Investor), begründet die Entscheidung der zehnköpfigen Jury für Blickfeld so:

„LiDAR-Sensoren machen das Autofahren sicherer, da sie Gefahren schnell und präzise erkennen. Das Besondere an den Blickfeld-Sensoren ist dabei ihre kleine Form: Sie können direkt in Scheinwerfer und Rückspiegel integriert werden und sind gleichzeitig sehr fortschrittlich, was Reichweite, Auflösung der Bilder und Sichtfeld angeht.“

Blickfeld-CEO Mathias Müller findet:

„Die Mobilität der Zukunft ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt und uns letztendlich alle betrifft.“

Die Auszeichnung beim Gründerpreis sieht Müller als Bestätigung, und ergänzt:

„Wir sehen uns in unserer Vision bestätigt, diese Mobilität von morgen mit unseren Sensoren effizienter und vor allem sicherer zu gestalten.“

Social-Bee überzeugte das Publikum

Den zweiten Platz machte Superseven aus Berlin. Das Münchner Startup Social-Bee kam auf den 3. Platz. Das Publikum überzeugte der Ansatz des Münchner Sozialunternehmens, Geflüchtete durch Arbeitnehmerüberlassung in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Auch weitere Münchner Startups hatten es bis ins Finale geschafft. Darunter waren das IoT-Unternehmen Hawa Dawa, Isar Aerospace Technologies mit ihrer Raketenmotor-Idee und Kiutra, die Kühlsysteme unter anderem für Quantencomputer entwickeln.

Das Wirtschaftsmagazin Bilanz zeichnet bereits seit 2015 mit dem „Start me up!“-Gründerpreis Geschäftsideen und Innovationen aus. Die diesjährigen Preisträger wurden im Rahmen des Tech-Festivals TOA in Berlin gekürt.

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