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BayBG-Jahresbilanz: Beteiligungsbestand leicht gestiegen

BayBG-Jahresbilanz: Beteiligungsbestand leicht gestiegen

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

20. April 2020

2 Min. Lesezeit

Die BayBG-Jahresbilanz vermeldet für das Geschäftsjahr 2018/19 einen leichten Anstieg des Beteiligungsbestands auf 308,1 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 307 Millionen Euro gewesen. Die Summe der Neu-Investitionen ist dabei aber von 52,3 Millionen Euro auf 44,7 Millionen Euro zurückgegangen.

Der Schwerpunkt der Neu-Engagements der BayBG (Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH) lag im Geschäftsjahr 2018/19 erneut auf der Finanzierung von Expansionsvorhaben. Insgesamt flossen 24,4 Millionen Euro in Wachstumsunternehmen, die beispielsweise ihre Kapazitäten erweiterten, neue Produkte einführten oder ausländische Märkte erschlossen. Nach diesen Neuengagements beläuft sich der gesamte Beteiligungsbestand dieses zentralen Bereichs der BayBG auf 169,4 Millionen Euro.

Mit Venture-Capital-Investments von 6,2 Millionen Euro finanzierte die BayBG im vergangenen Jahr vier neue technologieorientierte Startups. Damit setzt das Venture-Team den Portfolioaufbau der vergangenen Jahre weiter fort und begleitet aktuell mehr als 30 Startups.

Um mittelständischen Unternehmen, die eine familienexterne Nachfolge oder eine Vermögensdiversifikation realisierten, den Fortbestand zu ermöglichen, engagierte sich die BayBG mit 8,5 Mio. Euro bei der Regelung der Unternehmensnachfolge. Das Neuengagement bei Unternehmen in Turnaround- und Restrukturierungssituationen belief sich auf 3,1 Millionen Euro.

„Führende Beteiligungsgesellschaft für den bayerischen Mittelstand“

„Mit Neuengagements von 44,7 Millionen Euro ist die BayBG ihrem Anspruch als die führende Beteiligungsgesellschaft für den bayerischen Mittelstand im vergangenen (Vorkrisen-)Jahr erneut gerecht geworden“,

so Peter Pauli, Sprecher der Geschäftsführung der BayBG. Insgesamt vermeldet die BayBG-Jahresbilanz einen Jahresüberschuss von 5,2 Millionen Euro (Vorjahr: 4,4 Millionen Euro). Ihre Portfolio-Unternehmen beschäftigen rund 50.000 Mitarbeitern und haben im vergangenen Jahr 11 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

Keine Prognose für 2020

Aufgrund der Corona-Krise könne die BayBG für das laufende Jahr 2019/20 keine belastbare Prognose abgeben, so Pauli weiter. Dabei stellte er fest:

„Wir werden unseren Beitrag zur Überwindung der Krise, die kurzfristig die zentrale Herausforderung für mittelständische Unternehmen und Startups darstellt, leisten.“

BayBG-Geschäftsführer Karl-Christian Vogel ergänzt:

„In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnten wir bereits 20 neue Engagements realisieren. Für 2020 prognostizierten die Wirtschaftsforschungsinstitute ein schwieriges Jahr ohne gesamtwirtschaftliche Wachstumsimpulse. Mit der Mitte März mit voller Wucht ausgebrochenen Krise um COVID-19 sind diese Aussagen inzwischen obsolet.“

Mittelfristig werden die Digitalisierung und der Klimawandel wieder in den unternehmerischen Fokus rücken, so die Beteiligungsgesellschaft. Die BayBG sieht sich für die Begleitung dieser Finanzierungsanlässe mit Risikokapital gut gerüstet.

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