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Restaurant-Startup Allo erhält 1,4 Millionen Euro

Restaurant-Startup Allo erhält 1,4 Millionen Euro

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

December 23, 2022

2 min. read time

Das 2020 gegründete Startup Allo will vor allem kleinen Restaurants bei ihrer Digitalisierung helfen. Denn im Gegensatz zu größeren Häusern und Systemgastronomen fehle es ihnen oft an den notwendigen Ressourcen, um technologiebasierte Lösungen für Buchungsvorgänge, Bestellungen, Teammanagement und ähnlichem einzuführen.

Alle diese und weitere Tools will Allo nun in seiner Plattform gebündelt anbieten und so „kleinen Restaurants das technologische Niveau von McDonald’s und Starbucks zugänglich machen“, wie es auf der Webseite des Unternehmens heißt. Ein eigener App Store soll zudem die Integration von Lösungen Dritter wie Paypal, Lieferando oder Datev erleichtern. Darüber hinaus wollen sich die drei Gründer Benedikt von Lewinski, Cancan Liu and Teodor Rupi weiter von ihren Wettbewerbern abheben, indem sie auf zusätzliche Hardware und Verträge mit langen Laufzeiten verzichten.

Allo unterstützt Barzahlungen

Dabei verspricht Allo auch, nicht auf die Verwendung von Smartphones als vernetzte Kassenterminals zu bestehen. Stattdessen wolle man Barzahlungen unterstützen. Denn für die Gründer sei klar, dass Bargeld in Deutschland immer noch die Oberhand hat, auch wenn COVID die Akzeptanz von kontaktlosen Zahlungen beschleunigt hat. Damit will das Startup bei GastronomInnen punkten, die vor den Gebühren für Kartentransaktionen zurückschrecken.

Mit ihrem Ansatz konnten die drei Gründer nun erste Investoren überzeugen. In ihrer Seed-Runde sammeln sie 1,4 Millionen Euro von Keen Venture Partners ein. Der VC mit Sitz in Amsterdam und London verfügt über ein diverses Portfolio, in dem verschiedenste Business-Lösungen von Tourismus über Lernen bis hin zu Cyber Security zu finden sind. Auch in das Münchner Startup Finn hat Keen Venture Partners investiert. Mit dem Restaurantgeschäft hat der VC ebenfalls Erfahrung, wie seine Beteiligung an dem Amsterdamer Essensbestellungsportal Takeaway.com zeigt, das inzwischen in Justeat aufgegangen ist.

Zudem beteiligten sich mehrere Business Angels an der Finanzierungsrunde, darunter Martin Enderle, der Aufsichtsratschef von Delivery Hero. Mit dem frischen Kapital wollen die drei Gründer das Unternehmen erweitern und deutschlandweit expandieren.

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