Munich Startup
Ajuma geht mit Investment aus ‚Die Höhle der Löwen‘

Ajuma geht mit Investment aus ‚Die Höhle der Löwen‘

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

4. Mai 2021

2 Min. Lesezeit

Der UV-Bodyguard von Ajuma ist ein kleiner Sensor, der UV-Strahlung erfasst und die Werte per Bluetooth ans Handy sendet. In der passenden App tragen NutzerInnen den eigenen Hauttyp und den aktuellen Sonnenschutz ein und werden rechtzeitig gewarnt, sobald die UV-Belastung zu hoch wird. Das Gründerpaar Annette Barth und Julian Meyer-Arnek haben in der gestern ausgestrahlten Sendung von ‚Die Höhle der Löwen‘ für 110.000 Euro 15 Prozent der Anteile an ihrer Firma angeboten.

Ajuma: „Tolles Team, tolles Produkt“

Als erstes verabschiedete sich Judith Williams aus dem Kreis der möglichen InvestorInnen. Sie erkannte zwar den Nutzen des Produkts, konnte aber nicht einschätzen, ob die KundInnen bereit sind, den fast 70 Euro teuren UV-Bodyguard zu kaufen. Carsten Maschmeyer zeigte sich sehr interessiert am Produkt der MünchnerInnen und besprach mit Nils Glagau ein gemeinsames Investment noch während Judith Williams ihre Absage begründete. Das Angebot von Maschmeyer und Glagau: 110.000 Euro für 25 Prozent der Unternehmensanteile. Maschmeyer erklärte seinen Bezug zum Thema UV-Schutz mit einer Hautkrebserkrankung seines Sohns. Auch er selbst habe Hautschäden durch zu starke Sonneneinstrahlung. Carsten Maschmeyer sagte zu den GründerInnen:

„Ich bin deshalb sehr an dem Thema interessiert und wenn ich für die Prävention und für die Aufklärung mit einem Invest bei Ihnen dazu beitragen kann, würde ich das sehr sehr gerne machen wegen der persönlichen Erlebnisse.“

Nils Glagau lobte die Gründer und ihre Entwicklung:

„Tolles Team, tolles Produkt. Ich finde: Alleine schon dieses Alarmgerät, dieser Sensor, dass ich mich damit beschäftige – finde ich genial, denn ich geh anders mit der Sonne um.“

Ralf Dümmel gab zu bedenken, dass es sich um einen Saisonartikel handele und stieg aus. Sowohl Maschmeyer als auch Georg Kofler widersprachen dem: In Maschmeyers Augen schützt der UV-Sensor auch vor mangelnder Sonneneinstrahlung im Winter. Kofler nannte seine Heimat Südtirol als Beispiel für „Gegenden, in denen im Winter auch die Sonne scheint.“ Er lobte das Produkt als „gesellschaftlich nützlich“, fürchtete aber, dass ein starker Marketing-Anschub für den Erfolg des Produkts nötig sei und verabschiedete sich ebenfalls aus der Bieter-Runde. Nach kurzer Beratung nahm das Ajuma-Gründerpaar das Angebot von Carsten Maschmeyer und Nils Glagau an.

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