Munich Startup
AdvanceCor sammelt 3,9 Millionen Euro ein

AdvanceCor sammelt 3,9 Millionen Euro ein

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

12. Juni 2020

2 Min. Lesezeit

AdvanceCor hat eine Finanzierungsrunde mit der MIG AG, Occident, First Capital Partner, Bayern Kapital und der KfW Bank in Höhe von zunächst knapp 3,9 Millionen Euro abgeschlossen. Ein Second Closing soll bis Ende 2020 erfolgen, auch neuen Investoren steht diese Finanzierungsrunde damit offen. Das Biotech-Unternehmen aus Martinsried entwickelt personalisierte Therapien für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Hauptprojekt Revacept ist ein spezifischer Hemmstoff der pathologischen Thrombose ohne Einfluss auf die körpereigene Blutstillung.

Der Lead-Investor in der frisch abgeschlossenen Finanzierungsrunde von AdvanceCor ist die MIG AG aus München. Die Mitinvestoren in dem Konsortium sind unter anderem Bayern Kapital und die KfW Bank. Für ein zweites Closing der Runde Ende des Jahres in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro sind externe Investoren eingeladen.

Über die bislang erreicht Finanzierung freuen sich sowohl die Investoren als auch die Gründer der Firma. Prof. Dr. Götz Münch, CEO und Gründer von AdvanceCor, meint dazu:

„Wir sind froh, dass wir mit unseren zuverlässigen Investoren auch in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie eine solche Finanzierung abschließen konnten. Mit dieser Finanzierung können die Daten aus zwei klinischen Studien ausgewertet werden. Ziel ist der Verkauf oder die gemeinsame weitere Entwicklung des Leadprojektes mit einem Pharmapartner für unsere vielversprechende Substanz Revacept.“

Bereits zwei erfolgreich durchgeführe Patientenstudien

Mit der aktuellen Finanzierung will AdvanceCor das Partnering des Phase II Projektes Revacept abschließen. Zwei Patientenstudien wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Eine weitere Patientenstudie mit Revacept an Patienten mit Koronarer Herzerkrankung und Katheterintervention / Stenting zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislaufforschung ist ebenfalls abgeschlossen. Die Daten werden derzeit auf Wirksamkeit und Sicherheit ausgewertet.

Mit den Ergebnissen aus diesen beiden klinischen Studien kann eventuell erstmalig gezeigt werden, dass zusätzlicher antiischämischer Schutz (Anm. d. Red.: antiischämisch bedeutet „gegen Minderdurchblutung wirkend“) auch bei chirurgischer oder katheter-interventioneller Intervention ohne zusätzliche Blutungskomplikationen sicher durchgeführt werden kann.

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