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Vision Lab sucht wieder migrantische GründerInnen

Vision Lab sucht wieder migrantische GründerInnen

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

March 3, 2022

2 min. read time

Das Programm des Vision Labs läuft über sechs Monate und hilft GründerInnen mit Migrationshintergrund, erfolgreich die Startup-Frühphase zu bestreiten. Dadurch soll die hiesige Gründerszene vielfältiger und der Innovationsstandort Deutschland noch wettbewerbsfähiger werden. Neben Earlybird steht die Unternehmensberatung Bain & Company hinter dem Projekt.

Die erste Ausgabe des Vision Labs wurde im vergangenen Jahr gestartet. In der zweiten Runde des Inkubator- und Funding-Programms werden wieder acht Startups unterstützt. Die Gründertalente stammen aus zwölf Nationen. Im Fokus stehen dabei unter anderem mobile Roboterküchen, smarte Versicherungen, die Kreislaufwirtschaft und soziale Anliegen.

„Gründerinnen und Gründer mit Migrationshintergrund sind an vielen wirtschaftlichen Innovationen in Deutschland beteiligt“,

sagt Bain-Partner und Projektkoordinator Lars Dingemann.

„Doch gerade in puncto Bürokratie und Finanzierung sind die Hürden für sie zum Teil sehr hoch. Gleiches gilt für kulturelle Barrieren. Gemeinsam mit Earlybird möchten wir sie dabei unterstützen, diese Hindernisse zu überwinden.“

Vision Lab: „Große Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland, innovativer und diverser zu werden“

Grundlage von Vision Lab ist ein Fonds mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro, den die Unternehmenspartner von Earlybird sowie weitere UnterstützerInnen aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellen. Die Gründerteams werden jeweils mit bis zu 25.000 Euro in Form eines Wandeldarlehens ausgestattet. Neben finanzieller Unterstützung erhalten sie Mentoring durch erfahrene Industriefachleute. Workshops vermitteln ihnen zusätzliches Wissen rund um Produktentwicklung, Teamaufbau, Kundenansprache sowie Pitch-Situationen. Networking-Veranstaltungen sind eine weitere wichtige Komponente des Förderprogramms.

„Wir freuen uns sehr, dass das Vision Lab nach einem erfolgreichen Start mit dem ersten Batch nun gemeinsam mit Bain in die zweite Runde geht“,

sagt Hendrik Brandis, Co-Founder und Partner bei Earlybird.

„Für Gründerinnen und Gründer mit Migrationserfahrung die richtigen Voraussetzungen zu schaffen ist nicht nur eine gesellschaftliche Verantwortung, sondern auch eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland, innovativer und diverser zu werden. Wir wollen ihnen dabei helfen, aus ihren starken Ideen erfolgreiche Unternehmen zu formen. Dass das super funktioniert, haben die Startups aus unserer letztjährigen Kohorte gezeigt.“

Hier finden sich weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Bewerbung fürs Vision Lab.

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