Munich Startup
„Aktiviere Dein Netzwerk“ – Crowdfunding-Tipps von V-Juice

„Aktiviere Dein Netzwerk“ – Crowdfunding-Tipps von V-Juice

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

May 16, 2023

3 min. read time

Munich Startup: Wie habt Ihr Euch auf die Kampagne vorbereitet und wo habt Ihr für V-Juice gute Unterstützung gefunden?

Tilman Röder, V-Juice: Wir haben breit Informationen eingeholt und dafür mit sehr vielen Erfahrungsträgern gesprochen. Besonders hilfreich war ein Webinar und das zugehörige Whitepaper von Launchboom. Darüber hinaus haben wir einen Crowdfunding-Berater engagiert, der bereits mit einer Crowdfunding-Kampagne sehr erfolgreich war.

Der effektivste Tipp

Munich Startup:  Was war der hilfreichste Tipp, den Du in der Vorbereitung der Kampagne erhalten hast?

Tilman Röder: Nichts besonderes, aber effektiv: aktiviere Dein bestehendes Netzwerk.

Munich Startup: Was war die größte Herausforderung bei der Kampagne?

Tilman Röder: Der Aufbau eines sehr großen Newsletterverteilers.

V-Juice: Netzwerk-Effekte und Reichweite dank Crowdfunding-Förderung

Munich Startup: Wie konntet Ihr durch die Crowdfunding-Förderung der Stadt München profitieren?

Tilman Röder: Auf vielfältige Weise: neben der persönlichen Beratung und konkreten Tipps, war es auch der Aufbau eines Netzwerkes. Super waren vor allem auch die Events und die Möglichkeit, darüber mehr Reichweite aufzubauen.

Und nicht zuletzt auch der sanfte Druck jetzt endlich „in die Pötte zu kommen“ – wie beim Studium, wo man kurz vor der Abgabe nochmal richtig Gas gegeben hat.

Munich Startup: Welche Erfahrungen habt Ihr während der Kampagne gemacht? Was hat Euch positiv – oder negativ – überrascht?

So sieht die Lösung von V-Juice aus

Tilman Röder: Unser Ziel war es, einen Newsletterverteiler von über 10.000 Personen aufzubauen. Das war leider trotz einigem Invest in Google Ads und Pressearbeit nicht möglich.

Kampagne hat eine gute Basis geschaffen

Munich Startup: Welche nachhaltigen Effekte hatte die Kampagne? Und wie geht‘s jetzt bei Euch weiter?

Tilman Röder: Die Kampagne hat eine profunde Basis an Struktur und Content für den Webshop geschaffen, der dann relativ schnell und einfach umsetzbar war. Daneben hat sich durch die Crowdfunding-Kampagne unsere Bekanntheit und Reichweite erhöht – auch wenn noch immer keine Anfrage von ‚Die Höhle der Löwen‘ eingetroffen ist.

Die V-Juices sind regulär im Online-Shop verfügbar. Demnächst dann auch bei Amazon und anderen Plattformen.
Wir werden um die inneneinrichtungskonforme, dünnste kabellose Ladestation der Welt Mehrwertdienste aufbauen und integrieren, zum Beispiel eine App zur Arbeitszeiterfassung fürs Homeoffice.

Smartphones sind inzwischen das digitale Schweizer Taschenmesser – alle Funktionen in einem Gegenstand, die aber auch alle „Strom fressen“. Insbesondere da man inzwischen überall online sein kann. Um das Problem der leeren Smartphones unterwegs zu lösen werden wir kabelloses Laden auch in den öffentlichen Raum bringen, vor allem Gastro, ÖPNV-Haltestellen, etc. V-Juice-Strom to-go – the next big thing after free WiFi.

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