Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.
Livair: Wie schädlich sind eigentlich die Gebäude, in denen wir uns täglich aufhalten? Diese Frage hat sich das Team von Livair gestellt und als Antwort darauf eine Software-Lösung zur Echtzeitüberwachung der Raumluftqualität entwickelt. Im Interview erklärt Cofounder Martin Waltl: „Unsere Hardware-Enabled SaaS-Lösung bietet Echtzeitüberwachung der Raumluft mit einem eigens entwickelten und patentierten Radonsensor sowie der Erfassung von insgesamt 13 Parametern. Somit liefern wir eine Art permanentes, großes Blutbild der Raumbedingungen – als Basis für die anstehende Therapie, die wir dem Gebäude empfehlen.“ (Foto: Livair)Twinu: Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft ist eine zentrale Herausforderung für Unternehmen aller Branchen. Twinu unterstützt sie dabei. Hierzu hat das Startup eine Software-Lösung entwickelt, die die Kreislauffähigkeit von Produkten bestimmt und dabei hilft, diese zu erhöhen. Die Gründer Alexis Gamboa, Plamen Petrov und Christian Adler setzen dabei vor allem auf Digital Twins und KI, wie sie im Interview erklären. (Foto: Twinu)Penzilla: Das von Catherine Leser (COO) und Christoph Leser (CEO) gegründete Startup Penzilla entwickelt eine Software für das automatisierte Management der betrieblichen Altersvorsorge. Im Interview sagen sie: „Einer großen StepStone-Umfrage zufolge ist die bAV nämlich unter Mitarbeitenden aller Altersklassen der beliebteste Mitarbeiterbenefit. Dennoch besitzen gerade in kleineren Unternehmen nicht einmal die Hälfte aller Mitarbeitenden eine betriebliche Altersvorsorge. Und das, obwohl Angestellte einen gesetzlichen Anspruch darauf haben. Betriebliche Altersvorsorge ist einfach Vielen zu kompliziert. Und das lösen wir mit unserer Software.“ (Foto: Penzilla)Octavi hat einen Flugsimulator für Zuhause entwickelt. Mit dem intuitiven und ergonomischen All-in-One-Gerät kann man alle wichtigen Instrumente in einem Flugsimulator steuern, ohne aufwändig Hardware zu installieren. Aber nicht nur das: Der Gründer Felix von Plehwe hat mit seiner Idee über 90.000 Euro über eine Crowdfunding-Kampagne eingesammelt. Im Interview gibt er seine Tipps weiter. (Foto: Octavi)Sedivention: Das Medtech-Unternehmen Sedivention will die Behandlung von Fettleibigkeit mit einem neuartigen Katheter erleichtern – ein Ansatz, mit dem das Unternehmen bereits unter anderem beim diesjährigen Münchner Businessplan Wettbewerb überzeugen konnte. Wie das von Ute Nollert, Stéphane Delaloye und André Burch gegründete Startup gegen den ‚Hungernerv‘ vorgehen will und warum diese Behandlungsmethode zum echten Game Changer für Betroffene werden kann, berichten die GründerInnen im Interview.
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