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Studie: Unternehmen legen bei Startup-Deals zu

Studie: Unternehmen legen bei Startup-Deals zu

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

August 30, 2018

2 min. read time

Immer mehr Unternehmen investieren in Startups. Doch wie eine Studie zeigt, mangelt es hier und da noch an der richtigen Strategie, wenn es darum geht, Geld in junge Tech-Firmen zu stecken.

Im Jahr 2017 wurden weltweit circa 38 Milliarden Dollar — das entspricht 33 Milliarden Euro — von Konzernen in Startups gesteckt, sogenanntes Corporate Venture Capital. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung der Beratungsgesellschaft BCG. 

Immer mehr Firmen investieren — Strategie verbesserungswürdig

Dabei stammt der Großteil des investierten Kapitals noch immer von institutionellen Investoren. Laut der Studie machen finanzielle Engagements von Unternehmen nur 26 Prozent des insgesamt eingesetzten Risikokapitals von 147 Milliarden Dollar aus.

Dennoch ist, zu diesem Ergebnis kommt die Studie, in den letzten fünf Jahren eine stetige Steigerungskurve bei Investitionen von Firmen zu verzeichnen. Diese stiegen jährlich um etwa 31 Prozent. Auch wenn aus den USA und Asien dabei die meisten Aktivitäten zu verbuchen sind, ist auch in Deutschland ein gewisser Aufwärtstrend erkennbar. Und doch ist noch viel Luft nach oben.

„Obwohl die Investments erheblich an Reife gewonnen haben, bleibt viel Raum für Verbesserungen“,

zitiert die Wirtschaftswoche Gründer die Autoren der Studie.

Konzerne bevorzugen Later-Stage-Startups

Gerade was die Investitionsstrategien angeht, sehen die Autoren der Studie noch Verbesserungsbedarf. Häufig wird, so das Ergebnis der Untersuchung, zu kurzfristig geplant und schnelle Gewinnerzielungen werden in den Vordergrund gestellt. Hier fordern sie mehr Weitsicht von den Unternehmen, die gleichzeitig darauf achten müssten, dass die Startups, in die sie investieren, auch zum eigenen Transformationsplan passen.

Die Studie fand zudem heraus, dass Unternehmen eher Freunde der „todsicheren Dinger“ sind, sprich: Konzerne investieren lieber in Later-Stage-Startups, die bereits bewiesen haben, dass ihr Geschäftsmodell funktioniert. In diesem Fall greifen Unternehmen gerne auch mal ein bisschen tiefer in die Tasche.

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