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TUM-Hyperloop-Team fährt vierten Sieg ein

TUM-Hyperloop-Team fährt vierten Sieg ein

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

July 24, 2019

2 min. read time

Läuft beim Hyperloop-Team der TU München: Den vierten Hyperloop-Wettbewerb in Folge konnten die Studierenden der Technischen Universität München (TUM) in Los Angeles gewinnen. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 463 Stundenkilometern ließ das Team aus München erneut alle anderen Teilnehmer des internationalen Wettbewerbs hinter sich.

463 Stundenkilometer — mit dieser Geschwindigkeit konnte das TUM-Team Hyperloop zwar nicht den eigenen Rekord aus dem letzten Jahr knacken (467 Stundenkilometer), aber trotzdem einmal mehr das Feld der Mitbewerber dominieren.

Auf Rang zwei mit 257,5 Stundenkilometern folgte der Pod des Teams Swissloop der ETH Zürich. Das Team EPFLoop der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) erreichte 238 Stundenkilometer. Insgesamt traten 21 Teams von Studierenden aus der ganzen Welt mit ihren Prototypen für die Hyperloop-Kabinenkapsel gegeneinander an.

Hyperloop — ein Superschnellzug, der durch ein Röhrensystem rast

Die „SpaceX Hyperloop Pod Competition“ wurde 2015 von Space-X-Gründer Elon Musk ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs soll sein, die Entwicklung des Hyperloops, also eines Superschnellzugs, der durch ein Röhrensystem rast, voranzubringen. Zu diesem Zweck sind Studierendenteams aus der ganzen Welt dazu aufgerufen, ihre Konzepte für den sogenannten Pod – die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen – einzureichen.

„Der Pod ist das Ergebnis einer vierjährigen Evolution.“

Kein leichtes Vorhaben. Auch das erfahrene Team der TU hatte während der Wettbewerbswoche mit einigen Problemen zu kämpfen. So fielen Komponenten aus und ein Teil der Software musste umgeschrieben werden. Letztendlich konnten aber alle Probleme behoben werden. Teamleiter Toni Jukic zeigte sich nach dem Wettbewerb zufrieden über die Leistung seines Teams:

„Der Pod ist sozusagen das Ergebnis einer vierjährigen Evolution. Wir haben jedes Jahr dazugelernt und diese Erkenntnisse umgesetzt. Auch wenn wir den Weltrekord nicht knacken konnten, den vierten Sieg im vierten Rennen erzielt zu haben, das ist unglaublich. Wir sind überglücklich.“

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