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Eure Startups des Monats

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Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

April 28, 2023

3 min. read time

Platz 1: 4.screen, ein Münchner Automotive-Startup, sichert sich in diesem Monat den ersten Platz. Mit einer Finanzierungsmeldung über 21 Millionen Euro machte das Unternehmen Anfang April auf sich aufmerksam. An der Series-A-Runde beteiligten sich unter anderem S4S Ventures und Continental Corporate Venture Capital. Das 2020 gegründete Startup entwickelt eine Plattform für Echtzeit-Interaktion mit AutofahrerInnen, die digitale Fahrzeuge mit den Geschäften entlang ihrer Route vernetzt. Globale und lokale Marken können so mit AutofahrerInnen direkt über ihre Autobildschirme interagieren. Durch die Nutzung von Fahrzeugsensordaten wie Standort, Motortyp, Automarke und Tankfüll- oder Ladezustand liefert die Plattform FahrerInnen kontextbezogene Informationen über nahegelegene Unternehmen und Orte wie Parkplätze, Restaurants oder Geschäfte. Auf diese Weise sollen die FahrerInnen bei ihrer Entscheidung, wo und wann sie während der Fahrt anhalten, unterstützt werden. Das jetzt frische Kapital will 4.screen dafür einsetzen, seine globalen Expansionspläne voranzutreiben und die Plattform weiterzuentwickeln. (Foto: 4.screen)
Tado
Platz 2: Den zweiten Platz sichert sich Tado mit seiner erweiterten Series-H über 55 Millionen Euro. Anfang April wurde die Finanzierungsrunde des Münchner Unternehmens nämlich um weitere 12 Millionen Euro aufgestockt und erhöhte sich damit von 43 auf 55 Millionen Euro. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 entwickelt Tado smarte Thermostate und Lösungen, die seinen KundInnen dabei helfen sollen, ihre Heizkosten zu senken – laut Unternehmensangeben um durchschnittlich 22 Prozent. Im Jahr 2022 verdoppelte das Unternehmen sein Geschäft mit intelligenten Thermostaten und Serviceangeboten. Neben dem Geschäft mit den smarten Thermostaten ist Tado seit Beginn des vergangenen Jahres auch in der Flexibilitätsvermarktung von Strom. In diesem Jahr plant das Unternehmen, sein Angebot im Bereich Energiemanagement für Privathaushalte zu erweitern, indem es seine smarten Thermostate mit dynamischen Energietarifen kombiniert. (Foto: Tado)
Modelwise
Platz 3: Ebenfalls mit einer Finanzierung schafft es Modelwise im April unter die Top-5. Das Münchner Industrietech-Startup konnte in diesem Monat eine Seed-Finanzierungsrunde mit 2 Millionen Euro (2,2 Millionen Dollar) abschließen. Modelwise hat eine KI-gestützte Softwareplattform entwickelt, die IngenieurInnen schon während der Konzeptionsphase dabei unterstützt, Sicherheitsanalysen im Auge zu behalten. Sie automatisiert technische Aufgaben und trägt so dazu bei, die Ergebnisse zu verbessern und Zeit und Geld einzusparen. Von dieser „Rechtschreibprüfung für Ingenieursmodelle“ sollen von der Luft- und Raumfahrt über den Automobilbau bis hin zur Industrieautomatisierung viele verschiedene Branchen profitieren. (Foto: Modelwise)
Das Volummi-Gründerpaar Nadine und Marcel Stiller Articly
Platz 4: Den vierten Platz teilen sich zwei Münchner Startups, die beide in der „Höhle der Löwen“ waren: Volummi und Articly. Beide Startups konnten mit ihrem Auftritt die Investorenrunde überzeugen und sich Investments sichern. Die GründerInnen von Volummi, die einen innovativen Haargummi entwickelt haben, entschieden sich für ein Angebot von Judith Williams und Tillman Schulz. Beide boten 200.000 Euro für 20 Prozent des Unternehmens. Und Articly, das Zeitungsartikel zum Hören anbieten, nahm das Angebot von Carsten Maschmeyer an. Der Investor sichert sich für 70.000 Euro 20 Prozent am Unternehmen. (Foto: Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)
Platz 5: Tanso ermöglicht es Unternehmen, ihren CO2-Fußabdruck zu ermitteln. Damit operiert das Münchner Startup in einem stark wachsenden Markt: Bislang waren nur Großkonzerne von Berichtspflichten zu CO2-Emissionen betroffen. Ab 2025 muss jedoch jede Firma über 40 Millionen Euro Jahresumsatz, 20 Millionen Euro Bilanzsumme oder mit mehr als 250 MitarbeiterInnen als Teil der regulären Jahresberichterstattung den eigenen CO2-Fußabdruck berechnen und veröffentlichen. Durch das EIC-Accelerator-Programm erhielt Tanso bereits im März 2023 2,5 Millionen Euro für seine Produktentwicklung. Ende April flossen weitere 4 Millionen Euro ans Münchner Software-Unternehmen. Eine Meldung, mit der sich Tanso den fünften Platz der Startups des Monats April sichern kann. Gratulation! (Foto: Tanso)
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