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„Fear is the enemy of innovation“ – Siemens launcht next47

„Fear is the enemy of innovation“ – Siemens launcht next47

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

December 15, 2016

2 min. read time

Siemens kann auch Startups. Und nimmt dafür jetzt ordentlich Geld in die Hand. Kein Wunder also, dass der Launch der hauseigenen Startup-Unit next47 groß gefeiert wird. 

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Siemens will die „next generation of innovation“ mitgestalten © next47 GmbH

Beliebte Eventlocation etablierter Unternehmen, die in die Startup-Szene eintauchen wollen: Das Münchner Kesselhaus. Das hat auch Siemens mitbekommen und feiert dort vergangenen Montag sein Launch-Event von next47, der neuen und  hauseigenen Startup-Unit des Weltkonzerns. Bereits im Vorfeld  sorgt Siemens damit für viel Aufsehen, nimmt das Großunternehmen dafür doch eine  Milliarde Euro in die Hand.

next47: Die Innovationskraft von Startups nutzen

In der neuen Einheit — deren Name übrigens an das Gründungsjahr von Siemens im Jahre 1847 angelehnt ist —  sollen zukünftig alle bisherigen Unternehmensaktivitäten rund um das Thema Startup gebündelt werden.  Und die Zusammenarbeit mit innovativen Startups noch weiter intensiviert werden. Die Idee  hinter next47:  Die Flexibilität, Schnelligkeit und Unabhängigkeit  der Startups sollen mit der globalen Kundenbasis, der langjähriger Erfahrung und der Finanzkraft von Siemens zusammengebracht werden:

https://youtu.be/QfSepKQfl_g

Siemens ist mit seiner Startup-Unit aber nicht nur in München, sondern auch  bereits in  Berkeley und  Shanghai unterwegs.  Immerhin will der Konzern mit dem Programm alle Weltregionen abdecken. Dabei ist die Kooperation mit Startups für  Siemens auch nicht komplett neu, arbeitet man doch schon seit Ende der 90er Jahre mit innovativen  jungen Unternehmen zusammen – allerdings oft unter den organisatorischen Einschränkungen, die so ein Weltkonzern mit sich bringt. Das soll sich mit next47 nun ändern. Die Unit  soll freier agieren, dabei aber trotzdem auf das bestehende Siemens-Ökosystem zurückgreifen können.

„Fear is the enemy of innovation“

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Franka Emika stellt Roborter her, die einfach zu programmieren sind © next47 GmbH

Siemens hat sich also breit aufgestellt, ganz nach dem Motto „Fear is the enemy of innovation“. Sind die Startups auch bereit? Die, die sich  beim Launch im Kesselhaus im Startup Village vorstellen, scheinen es zu sein. Darunter präsentieren sich neben den Münchner Startups Eemobility und Franka Emika  unter anderem auch Grid Singularity aus Wien oder ArtiMinds aus Karlsruhe.

Als Innovationsfelder sollen im Rahmen von next47 unter anderem künstliche Intelligenz, autonome Maschinen, dezentrale Elektrifizierung und vernetzte Mobilität angegangen werden.

Man darf also gespannt sein, was die Startup-Unit von Siemens zukünftig noch hervorbringen wird. Der Launch von next47 war auf jeden Fall gut in Szene gesetzt – und lässt auf mehr hoffen.

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