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News zur öffentlichen Förderlandschaft

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Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

December 22, 2015

2 min. read time

Beratung, Gründerfinanzierung und Wettbewerbe: Die öffentliche Hand hält vielfältige Förder- und Unterstützungsangebote für Startups bereit. Einen Überblick bietet Euch unser Servicebereich.  Im neuen Jahr werden einige Angebote überarbeitet und erweitert.

Im Rahmen des Förderprogramms „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“ unterstützt das Bundeswirtschaftsministeriums Investoren und Startups. Private Investoren, die Geschäftsanteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben, erhalten 20 Prozent der Beteiligung zurückerstattet. Voraussetzung: Die Beteiligung muss für mindestens drei Jahre gehalten werden. Derzeit beträgt der Zuschuss maximal 250.000 Euro. Zukünftig steigt die Förderhöhe auf bis zu 500.000 Euro. Außerdem erstattet das Programm die fällige Steuer auf Veräußerungsgewinne.

INVEST unterstützt Startups zudem bei der Suche nach Kapitalgebern.  Auf Wunsch prüft das Programm deren Förderfähigkeit. Förderfähige Unternehmen können sich in einem Verzeichnis des Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) eintragen lassen.

So funktioniert die Förderung durch INVEST:

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Verbesserte Konditionen für Anschubfinanzierung

Mit dem ERP-Gründerkredit – StartGeld bietet die KfW Bankengruppe Gründern leichten Zugang zu günstigem Geld. Allein im Jahr 2014 vergab die KfW  ERP-Gründerkredite im Umfang von rund 278 Mio. Euro an 5.936 Unternehmen. Bisher wurden Firmen in den ersten drei Jahren ihres Bestehens unterstützt. Künftig kommen Startups bis ins fünfte Jahr nach Gründung in den Genuss der Mittel aus dem Gründerkredit.

Auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) schraubt an seinen Konditionen: Der maximale Investitionsbetrag in der Seedfinanzierung wird von 500.000 auf 600.000 Euro erhöht. Der Zinssatz des Nachrangdarlehens in der Seedphase sinkt indes von zehn auf sechs Prozent. Die Zinsen werden nach wie vor für vier Jahre gestundet, um die Liquidität des Unternehmens zu schonen.

Gründerwettbewerb neu aufgelegt

Voraussichtlich im März startet der „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“, bisher „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“. Startups, deren innovative Produkte und Dienstleistung auf IKT beruhen, können sich für ihre Geschäftsidee ein Startkapital von 31.000 Euro sichern. Die bis zu sechs mit diesem Hauptpreis ausgezeichneten Gründer sowie weitere 15 mit je 6.500 Euro geförderten Startups erhalten zudem ein umfangreiches Coaching inklusive einer Analyse der Geschäftsidee. Eine hilfreiche externe Einschätzung bekommen auch alle Teilnehmer, die sich kein Preisgeld sichern konnten. Die Gründungsideen aller Teilnehmer des Wettbewerbs werden hinsichtlich ihrer jeweiligen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken bewertet.

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