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Münchner Startups räumen beim „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ ab

Münchner Startups räumen beim „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ ab

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

September 7, 2015

2 min. read time

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zeichnete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Anfang September Vorzeigegründer der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) beim  „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ aus. Zwei der fünf mit 30.000 Euro dotierten Hauptpreise gingen an Münchner Startups. Zusätzlich gab es für drei weitere Münchner Gründerteams Anerkennungspreise.

Zwei Hauptpreise gehen an Startups aus München

Toposens entwickelt auf Basis von Ultraschall- und Radartechnik ein Verfahren zur Positionsbestimmung und präzisen Erfassung von Objekten in 3D.

Der sehr kleine 3D-Ultraschallscanner erfasst die Struktur von Personen und Gegenständen in Echtzeit und gibt dreidimensionale Objekte anschließend als Punktewolke aus.

Autonomes Fahren und Ausweichen mit Toposens (© Toposens GbR)
Autonomes Fahren und Ausweichen mit dem intelligenten System von Toposens (© Toposens GbR)

Das Startup räumte dieses Jahr bereits gut ab: Beim Münchner Businessplan Wettbewerb 2015 wurde das junge Unternehmen in der Phase 2 nominiert, es gewann den Pitch beim Munich Investment Forum und ist außerdem seit Juli durch Exist gefördert. Beim StartUp Talk München des SCE könnt ihr noch mehr zum Unternehmen erfahren.

Die Gründer von GraphHopper haben eine Software für Entwickler erschaffen. Damit kann die Routenplanung an individuelle Anforderungen unterschiedlicher Kunden angepasst und in Anwendungen aus den Bereichen Mobilität, Logistik und Freizeit  integriert werden. Beispielsweise fürs Biken oder Reiten, oder aber für Transportunternehmen, die Routen für ihre LKWs planen.

Drei Münchner Jungunternehmen erhalten Anerkennungspreise

Zwölf Preisträger erhielten jeweils 6.000 Euro für ihre Unternehmensgründung – drei davon kommen aus München.

  • evalu.run entwickelt einen mobilen Lauftrainer. Unterstützt von Kraftsensoren sollen Bewegungsablauf und individuelle Trainingsintensität verbessert werden.
  • Mit ParkHere und seinem Sensorsystem für optimierte Parkplatzauslastung finden wir hoffentlich künftig schnell – und zielgerichtet – einen Parkplatz, statt lang umherzukurven.
  •  QMedify unterstützt Ärzte mit einer Online-Software beim Erstellen medizinischer Befunde.

97 Prozent der Neugründungen des Gründerwettbewerbs sind auch nach den ersten Geschäftsjahren weiter am Markt aktiv. Um das Gründungspotenzial der deutschen IKT-Branche weiter zu unterstützen, wird es wohl im kommenden Jahr wieder einen Wettbewerb geben:  Unter dem Namen „Gründerwettbewerb Digitale Technologien“ soll das Programm neu aufgelegt werden.

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