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Materialrest24: Münchner Startup holt Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis

Materialrest24: Münchner Startup holt Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

February 28, 2019

2 min. read time

Seit 2011 zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierter Forschungsergebnisse mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis aus. Mit Materialrest24 darf sich jetzt auch ein Münchner Startup über diese Auszeichnung freuen.

Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die besonders wertvolle Technologien und Verfahren zum ressourcenschonenden Wirtschaften entwickelt haben, werden seit einigen Jahren vom Bundeswirtschaftsministerium mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis bedacht. Unter den aktuellen Preisträgern befindet sich neben Beermann Umwelttechnik aus Hörstel, Watttron aus Freital und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  auch Materialrest24 aus München.

Moderne Kreislaufwirtschaft trägt zur Rohstoffsicherung bei

Der Parlamentarischer Staatssekretär Oliver Wittke, der den Preisträgern persönlich bei der Preisverleihung in Berlin gratulierte, erklärt die Hintergründe des Rohstoffeffizienz-Preises:

„Unsere Industrie ist auf eine sichere Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Ein intelligenter und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen trägt entscheidend zu einer modernen Kreislaufwirtschaft und damit zur Rohstoffsicherung bei. Die heute ausgezeichneten Preisträger stehen beispielhaft für innovative Leistungen auf diesem Gebiet.“

Ressourcenschonend in der Bauwirtschaft

Rohstoffe im Bau-Handwerk gemeinsam effektiver nutzen — diesem Thema widmet sich Materialrest24. Der Hintergrund: Bauartikel sind mitunter nur in großen Gebinden erhältlich und diese Mengen werden nicht immer benötigt. Das Münchner Startup möchte daran etwas ändern und hat eine Online-Plattform für Handwerksbetriebe entwickelt, mit der übrig gebliebene Materialien bei Folgeaufträgen weiter verwendet werden können. Auch Produkte, die nicht mehr hergestellt werden oder lange Lieferzeiten hätten, können so zwischen Handwerksbetrieben sinnvoll veräußert werden.

Nächster Preis in Sicht?

Für Materialrest24 könnte es demnächst erneut auf eine Preisverleihung gehen, denn das Münchner Unternehmen ist für den Zeit-Wissen-Preis „Mut zur Nachhaltigkeit 2019“ in der Kategorie „Durchstarten“ nominiert. Ob das Startup hier wieder überzeugen kann, wird sich Ende März in Hamburg zeigen.

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