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LIV-T: Mantro und EnBW gründen Smart-Energy-Unternehmen

LIV-T: Mantro und EnBW gründen Smart-Energy-Unternehmen

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

October 19, 2017

2 min. read time

Der Münchner Company-Builder Mantro hat zum 1. Oktober zusammen mit dem Energieversorger EnBW das Unternehmen LIV-T mit Sitz in München gegründet. Die neue Firma entwickelt und vertreibt IoT-Produkte für Smart-Energy-Anwendungen.

Mit dem Oilfox, einem intelligenter Füllstandsmesser für Heizöltanks, und dem Raumklimasystem Raumgold verfügt das junge Unternehmen bereits über zwei Produkte. LIV-T beschäftigt im Moment 16 Angestellte und peilt für 2018 einen Umsatz von 5 Millionen Euro an. Der Firmenname kommt vom englischen Begriff living-time.

„Wir sehen unsere Stärke in der Entwicklung kundenorientierter und einfach zu nutzender Produkte auf dem Gebiet des IoT, die einen konkreten Mehrwert bieten. Diese bieten wir anderen Unternehmen dann als White-Label-Lösung an, die diese unter ihrem Namen vermarkten können“,

so Til Landwehrmann, Geschäftsführer von LIV-T,

„Unser Anspruch ist es, den Endkunden durch unsere Produkte Lebenszeit zu schenken.“

Mantro-Gründer Manfred Tropper:

„Wir glauben fest daran, dass Unternehmergeist den digitalen Wandel vorantreiben kann. Die Beteiligung ist deshalb für uns ein wichtiger Schritt.”

Das sind die beiden ersten Produkte von LIV-T

Den Oilfox entwickelten EnBW und Mantro bereits gemeinsam. In den ersten drei Monaten nach Vertriebsstart wurde ein Umsatz von mehr als 150.000 Euro mit dem Gerät erzielt. Der Oilfox ist ein intelligenter Füllstandsmesser für den Heizöltank. Er wird auf dem Heizöltank befestigt und meldet über eine drahtlose Internetverbindung an die dazugehörige App, wieviel Öl noch im Tank ist. Geht es zur Neige, wird der Kunde informiert, bekommt ein Angebot von einem Heizöllieferanten und kann über die App nachbestellen. Seit März 2017 wird der Oilfox als White-Label-Produkt von BayWa und Mobene vertrieben.

Raumgold wurde bisher als Prototyp erfolgreich getestet und soll jetzt in den Vertrieb gehen. Indem das Gerät Geräuschpegel, Bewegungen und Luftqualität misst, steuert es die Heizung und gibt Empfehlungen für optimales Lüften. Bei regelmäßigen Terminen lernt Raumgold, das Raumklima im Voraus zu steuern.

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