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Immunic erhält Forschungsförderung

Immunic erhält Forschungsförderung

Sandra Ohse

Sandra Ohse

Sandra Ohse hat bisher als Redakteurin für eine bekannte Computer-Zeitschrift über die neuesten technischen Innovationen berichtet. Nun freut sie sich darauf, in die Welt der Startups einzutauchen, kreative Köpfe kennenzulernen und sie auf ihrem Weg redaktionell zu begleiten.

September 12, 2019

2 min. read time

Das Münchner biopharmazeutische Startup Immunic kann sich über eine finanzielle Förderung von 653.535 Euro durch das Projekt InnoMuNiCH des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) freuen.

Das Projekt wird vom BioM Biotech Cluster Developement verwaltet und vom BMBF im Rahmen der ‚Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken‘-Initiative unterstützt. Mit dem Projekt sollen globale biopharmazeutische Innovationen durch die Zusammenlegung deutscher und japanischer Kompetenzen in Forschung und Entwicklung beschleunigt werden.

Internationales Forschungsprojekt für Immunic

Während der dreijährigen Förderphase wird Immunic zusammen mit einem japanischen Pharmaunternehmen, der Universität Kyoto sowie Quattro Research in einem Forschungsprojekt die Wirkung von niedermolekularen Wirkstoffen auf den Zellstoffwechsel sowie deren Einfluss auf die Entwicklung von T-Helferzellen und die entsprechende Regulation relevanter Proteine untersuchen. Das Projekt ist am 1. August gestartet und läuft am 31. Juli 2022 aus. Hella Kohlhof, Chief Scientific Officer von Immunic sagt:

„Eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung von Small Molecule-Therapien für chronische Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen ist die mangelnde Selektivität, die oft zu einer Vielzahl schwerer Nebenwirkungen führt.“

Ferner fügt sie hinzu:

„Th1- und Th17-Zellen spielen unter anderem bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Psoriasis eine bedeutende Rolle. Im Rahmen dieses Projekts kombinieren wir Immunic’s Expertise im Bereich des intrazellulären Stoffwechsels mit der umfangreichen Erfahrung und den Ressourcen unserer Partner. Wir hoffen, dass die Ergebnisse zur Entwicklung neuer Therapieoptionen für unterversorgte Patientengruppen führen und wir mit der Identifikation von qualifizierten Biomarkern diese Patientengruppen besser bestimmen und zielgerichteter behandeln können.“

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