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IAA Mobility 2021: Wie viel Startup bietet die Mobilitätsmesse?

IAA Mobility 2021: Wie viel Startup bietet die Mobilitätsmesse?

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

September 7, 2021

5 min. read time

Bei strahlendem Sonnenschein hat die IAA Mobility ihre Tore auf dem Münchner Messegelände geöffnet. Die Messehallen sind über die sogenannte ‚Blue Lane Road‘ mit den Veranstaltungsorten in der Münchner Innenstadt verbunden. Die gesondert eingerichteten Fahrspuren sind für emissionsfreie Fahrzeuge und Autos mit mindestens drei Insassen reserviert. Eigene ‚Blue Lanes‘ in der Innenstadt sind Fahrrädern, E-Scootern und dem ÖPNV vorbehalten. (Foto: S. Tischer – Munich Startup)
Startups finden sich auf der IAA Mobility zwischen den Ständen der großen Unternehmen der Autoindustrie. Martin Aleo vom Münchner Startup Peter Park gefällt das Konzept: „Ich hab das Gefühl, dass wir Startups schon ernsthaft eingebunden werden. Von anderen Messen kenne ich, dass man eine eigene Halle bekommt. Ich finde es deutlich spannender für uns, dass man hier zwischen den großen Playern steht. So bekommt man mehr Laufpublikum ab und wird eher gesehen.“ (Foto: S. Tischer – Munich Startup)
Das Münchner Startup Chargex stellt auf der IAA Mobility die zweite Generation seiner Mehrfachsteckdose für Elektroautos ‚Aqueduct‘ vor. Der Gründer Tobias Wagner berichtet kurz nach Eröffnung der Messe am Stand: „Wir erhoffen uns viel Traktion auf der Messe, dass viele Leute vorbeikommen und sich dafür interessieren. Die ersten Stunden laufen schon sehr sehr gut. Der Andrang ist groß.“ Die Münchner haben eine klare Zielsetzung für ihren Auftritt: „Viele kennen uns noch gar nicht. Das ist das größte Problem, das wir bei Chargex haben. Genau diese Bühne, die wir hier bekommen, die nutzen wir, damit wir zeigen können, wie einfach der Aufbau von Ladestationen sein kann.“ Die BesucherInnen am Messestand können sich an einem Wettbewerb beteiligen, eine Ladestation möglichst schnell aufzubauen. Der Rekord lag bei unserem Besuch bei 26 Sekunden. (Foto: S. Tischer – Munich Startup)
Twaice bietet prädiktive Analytiksoftware, die sowohl die Entwicklung als auch den Betrieb von Lithium-Ionen-Batterien optimiert. Auf einer Messe, die fast ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge zeigt, fühlen sich die Münchner mehr als nur gut aufgehoben, wie Commercial Director Lennart Hinrichs, sagt: Dass die IAA in München ist, finden wir als Münchner Firma natürlich super, das macht es zu unserem Home Turf. Und wenn man sich umschaut, stellt eigentlich jeder Hersteller ausschließlich Elektrofahrzeuge vor und modernste Konzepte, die mit E-Mobilität zusammenhängen. Das macht es natürlich für uns zu einer idealen Plattform. Darüber hinaus ist es ja auch eine Mobilitätsmesse, nicht nur Automesse – Elektrobusse, Elektrofahrräder, das sind alles Kunden oder potenzielle Kunden von uns und das macht es natürlich wahnsinnig interessant für uns, hier auszustellen.“ (Foto: M. Feigl – Munich Startup)
Fotonow trägt zu den Nachhaltigkeitszielen der großen Automobilhersteller bei, indem wir eine vollständige Automatisierung der Qualitätsprozesse in der Produktion ermöglichen„, erklärt Felipe Barreto, Head of Operations des Münchner Startups. Dazu setzt es auf künstliche Intelligenz (KI), mit der die Lösung der Münchner eine visuelle Qualitätskontrolle durchführt. Dazu bringt Fotonow seiner Software bei, verschiedene Defekte zu erkennen, damit diese Materialien nicht in größeren Produktionsprozessen verwendet werden. Auf diese Weise reduzieren die Münchner die Verschwendung und entlasten die Arbeiter. (Foto: M. Feigl – Munich Startup)
Das kleine E-Moped von Black Tea Motorbikes, welches bereits mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden kann, hat alle nötigen Zulassungen abgeschlossen und die Produktion kann beginnen, erklärt Viktor Sommer, der Gründer des jungen Startups. Und auch die größere Version (Führerschein Klasse A1) ist bald so weit. (Foto: M. Feigl – Munich Startup)
Auch das aCar, der Elektrotransporter Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie des Münchner Startups Evum Motors, kann auf der IAA besichtigt werden. In Serie produziert wird das Fahrzeug bereits seit Sommer 2020. (Foto: M. Feigl – Munich Startup)
Auch die Autokonzerne sind natürlich mit großen Messeständen vertreten. Die Themen Innovation, Startup-Kooperation und Nachhaltigkeit sind bei allen Branchenriesen präsent. So hat BMW seiner Startup Garage eine eigene Ecke eingeräumt. (Foto: S. Tischer – Munich Startup)
Weniger Startup und mehr Corporate – In den Open Spaces in der Münchner Innenstadt lassen sich vor allem die Big Player der Branche finden. Mit durchaus spektakulären Auftritten, wie hier Mercedes-Benz am Odeonsplatz. Über einer begrünten, erhöhten und begehbaren Plattform schwebt eine, aus recycelbaren Fasern kreierte Skulptur der US-amerikanischen Künstlerin Janet Echelman und bewegt sich im Wind. Sehr beeindruckend. Beeindrucken sollen aber natürlich auch die hier gezeigten Autos. Und nicht nur das: Interessierte BesucherInnen können die gezeigten Fahrzeuge Probe fahren, dafür ist allerdings eine Anmeldung vorab erforderlich. (Foto: R.Bruckschlögl – Munich Startup)
Grüner als gewöhnlich zeigt sich der Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper. Das könnte daran liegen, dass die BMW Group hier ihren Stand aufgeschlagen hat und unter dem Motto „Re:Imagine Today“ den Fokus auf Themen wie der Nachhaltigkeitsstrategie der BMW Group mit Fokus auf Circular Economy legen will. Der Zugang zu den Open Spaces in der Innenstadt ist für Interessierte übrigens frei, es gelten die 3G-Regeln. (Foto: R.Bruckschlögl – Munich Startup)
Barrierefreie Mobilität, Mobilitätswende oder Urban Air Mobility – das sind einige der Themen, die im Citizens Lab auf dem Marienplatz diskutiert werden sollen. Und zwar auf einer politischen Dialogbühne mit ausgewählten ReferentInnen. Allerdings sind Fragen und Kritik von BesucherInnen ausdrücklich erwünscht und auch notwendig, damit es zu einem echten Austausch kommen kann. Der Eintritt zum Citizens Lab ist kostenfrei (es gelten auch hier die 3G-Regeln). (Foto: R.Bruckschlögl – Munich Startup)
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