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BMW Foundation Herbert Quandt Report: Nachhaltige Technologien auf dem Vormarsch

BMW Foundation Herbert Quandt Report: Nachhaltige Technologien auf dem Vormarsch

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

November 17, 2020

3 min. read time

Nicht „Back for Good“, sondern „Tech for Good“ ist ein Segment, das laut einem Report der BMW Foundation Herbert Quandt in letzter Zeit ein starkes Wachstum verzeichnen kann. Laut dem Report werden insbesondere technologische Innovationen für das Klima verstärkt nachgefragt. Ein entscheidender Faktor ist zudem die Covid-19-Pandemie: Insgesamt zeigt sich laut dem Report, dass die Pandemie – je nach Branche oder Segment – als Hemmnis oder Beschleuniger fungiert. So besitzen Lösungen, die bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie unterstützen, aktuell eine besondere Relevanz.

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei „Tech for Good“ im Hinblick auf die Anzahl an Projekten auf dem sechsten Platz, hinter Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und den Niederlanden. Ein Großteil der Projekte in der Europäischen Union setzen sich mit digitaler Demokratie (626 Projekte in der EU), Bildung (546) oder den Gesundheits- und Pflegebereich (400) auseinander.

Unternehmen mit positivem Impact gehört die Zukunft

Diese Zahlen könnten in den kommenden Jahren noch weiter wachsen. So betont Antonio Miguel von Maze Impact in dem Report die wachsende Bedeutung eines positiven Engagements:

„Die großen Unternehmen der Zukunft werden diejenigen sein, die von der Lösung einer sozialen oder ökologischen Frage profitieren, anstatt sie zu erschaffen. Von letzteren werden die Verbraucher nicht kaufen wollen, Talente werden nicht für sie arbeiten und Kapitalgeber werden nicht in sie investieren.“

Frank Niederländer, Member of the Board, BMW Foundation Herbert Quandt, meint weiter:

„Unternehmen, die mithilfe von Innovationen wirtschaftlichen Erfolg und einen positiven Impact vereinen, gehört die Zukunft, davon ist die BMW Foundation Herbert Quandt überzeugt. Deshalb haben wir in diesem Jahr das Respond-Accelerator-Programm ins Leben gerufen, um genau solche verantwortungsvolle Gründerinnen und Gründer zu identifizieren und unterstützen.“

Neu denken statt „Greenwashing“ zu betreiben

Heba Aguib, Chief Executive Respond, BMW Foundation Herbert Quandt:

„Es ist erfreulich zu sehen, dass sich immer mehr Unternehmen bemühen, einen positiven Beitrag zu Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten – echter Impact und die Intention, neu zu denken, statt „Greenwashing“. Gerade die Entrepreneure sind es, die den Mut und die Kreativität haben, für komplexe Herausforderungen Lösungen zu entwickeln und diese unternehmerisch umzusetzen, um die gemeinsamen gesellschaftlichen Herausforderungen anzugehen, digitale Innovationen in kurzer Zeit zu entwickeln und so einen systemischen Wandel des Wirtschaftssystems voranzutreiben. Der Report zeigt, welch innovative Unternehmen in diesem Jahr Teil des Respond-Programms waren – und wir freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder herausragende Startups zu unterstützen.“

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