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Bits & Pretzels 2019: The future is female

Bits & Pretzels 2019: The future is female

Sandra Ohse

Sandra Ohse

Sandra Ohse hat bisher als Redakteurin für eine bekannte Computer-Zeitschrift über die neuesten technischen Innovationen berichtet. Nun freut sie sich darauf, in die Welt der Startups einzutauchen, kreative Köpfe kennenzulernen und sie auf ihrem Weg redaktionell zu begleiten.

September 30, 2019

3 min. read time

Auch am zweiten Tag der Bits & Pretzels 2019 dreht sich alles um das Thema Impact. Darüber hinaus betonen zahlreiche Speaker die Bedeutung von Female Founders für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. — Ein Artikel von Regina Bruckschlögl, Helen Duran und Sandra Ohse

Tag 2 geht vielversprechend los: In der ersten Keynote des Tages spricht die Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, über die Bedeutung von Startups:

„Startups are key for some of the major challenges we are facing right now. […] Technology is the key driver for change.“

Judith Gerlach

Eine besondere Bedeutung misst die Ministerin hier — ähnlich wie viele Speaker nach ihr — den Female Founders zu. So können mehr Frauen, die in technischen Berufen arbeiten, nicht nur den bestehenden Fachkräftemangel lösen, sondern sollen einen wichtigen Beitrag in der zukünftigen Entwicklung leisten. Um mehr Frauen für Berufe in der IT-Branche zu begeistern, hat Judith Gerlach extra dafür ein Program ins Leben gerufen.

https://twitter.com/munich_startup/status/1178590798314692608

David Limp über die Zukunft von Voice-Assistants

Amazons Senior Vice President, David Limp, zeichnet im Gespräch mit Britta Weddeling die Zukunft von Sprachassistenten wie Siri und Alexa. Er kündigt an, dass die Assistenten in den nächsten fünf bis zehn Jahren vermehrt zu Gesprächsinteraktion und Emotionen fähig sein werden. Auch der Umgang mit menschlicher Frustration soll sich verbessern. So sollen die Sprachassistenten zukünftig lernen, sich selbst zu verbessern.

https://twitter.com/munich_startup/status/1178602785740341249

Mit seinen günstigen Devices, die Amazon nahezu zum Break-Even-Point verkauft, sowie dem Sprachassistenten Alexa, verfolgt das Unternehmen eine klare Strategie: So dienen sie dazu, die Kunden zum Konsum zu bewegen und diesen so einfach wie möglich zu gestalten. Auch über Datenschutz wurde kritisch gesprochen. David Limp sagte klar, dass dies eine der großen aktuellen Herausforderungen ist.

Neben den Herausforderungen, die Entrepreneure bewegen, stand die Leidenschaft im Fokus des darauf folgenden Vortrags. Donna Carpenter, CEO und Co-Founder von Burton Snowboards, sagte:

„The power from entrepreneurs comes from passion and maintaining the passion. Passion needs a purpose, because passion without a purpose is an empty promise.“

Die goldene Brezel geht an Hawa Dawa

Dann wird es ernst für die sechs Startups, die es in das Finale des Bits & Pretzels Startup-Wettbewerb geschafft haben. Sie bekommen an Tag 2 nochmal die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee vor der Jury sowie einem großen Publikum auf der Center Stage zu präsentieren. Unter den Finalisten: Wirelane aus Saarbrücken, Carl aus Berlin, Zinergy aus Cambridge, Realtainment aus Berlin sowie Usercentrics und Hawa Dawa aus München. Positiv fällt auf, dass auch drei Frauen pitchen. Negativ dagegen, dass die Jury rein männlich besetzt ist. Das Rennen um die Goldene Brezel kann letztendlich Yvonne Rusche von Hawa Dawa für sich entscheiden.

https://twitter.com/munich_startup/status/1178648481185124352

Aber auch das in München ansässige Startup Teleclinic kann sich freuen. Es erhält 500.000 Euro Mediabudget vom ProsiebenSat.1 Accelerator. Übrigens: Der CEO von Teleclinic heißt Katharina Jünger. Nicht nur die Zukunft ist weiblich, sondern auch Bits & Pretzels 2019.

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